Sie kann nicht mehr ohne Stock gehenChristina Applegate über MS-Diagnose: „Werde das niemals akzeptieren“

Christina Applegate kann ihre Erkrankung nicht akzeptieren. (mia/spot)
Christina Applegate kann ihre Erkrankung nicht akzeptieren. (mia/spot)

Silvia Elizabeth Pangaro/Shutterstock

SpotOn NewsSpotOn News | 02.11.2022, 20:46 Uhr

Vor gut einem Jahr hat Christina Applegate die Diagnose Multiple Sklerose erhalten. In einem neuen Interview spricht die Schauspielerin nun darüber, wie sie mit der Krankheit umgeht.

Christina Applegate (50) spricht in einem neuen Interview über ihre Diagnose und den Umgang mit der Krankheit Multiple Sklerose. "Ich werde das niemals akzeptieren", erzählt die Schauspielerin im Gespräch mit der "New York Times": "Ich bin angepisst."

Die Diagnose hatte sie 2021 erhalten. Die Dreharbeiten für die dritte Staffel von "Dead to Me", bei der Applegate eine der beiden Hauptrollen spielt, pausierten daraufhin rund fünf Monate lang. "Ich musste den Verlust meines Lebens verarbeiten, den Verlust dieses Teils von mir. Also brauchte ich diese Zeit", erklärt Applegate.

"Ich kann nicht ohne Stock gehen"

Am 17. November feiert die neue Staffel der Serie auf Netflix ihre Premiere. "Das ist das erste Mal, dass mich jemand so sieht, wie ich bin", erzählt Applegate in dem Interview weiter. "Ich habe 40 Pfund zugenommen, ich kann nicht ohne Stock gehen. Ich möchte, dass die Leute wissen, dass ich mir all dessen sehr bewusst bin." Die Dreharbeiten waren anstrengend, wie die "New York Times" beschreibt. So musste Applegate an manchen Tagen mit einem Rollstuhl von ihrem Trailer zum Set gefahren werden.

Da es in der Staffel, die lange vor Applegates Diagnose geschrieben wurde, auch um eine Krankheit geht, waren für Applegate und ihre Kollegin Linda Cardellini (47) einige Szenen besonders schwer zu drehen, erklärt die Schauspielerin: "Wenn Linda und ich diese Szenen gemacht haben, hat uns das manchmal erdrückt."

Unterstützung von Kollegin und Freundin Cardellini

Ihre Freundin und Kollegin half Applegate auch durch die schwierigen Tage am Set, etwa wenn es ihr selbst schwer fiel, um eine Pause zu bitten: "Es war, als hätte man eine Bärenmama." Cardellini erklärte mit Blick auf die Rollen der beiden Frauen: "Jen und Judy unterstützen sich, lieben sich, helfen sich gegenseitig. Linda und Christina, genau dasselbe."