Mittwoch, 3. Februar 2010 12:48 Uhr

Christoph Waltz hat am Tag der Oscar-Verleihung noch nichts vor

Christoph Waltz, jahrelang eines der bekanntesten, aber fast namenlosen Gesichter im deutschen Fernsehen, hat sich für den Tag der Oscar-Verleihung am 7. März vorsichtshalber noch nichts vorgenommen, nachdem er mit einem Preis nach dem anderen für seine Rolle in ‚Inglourious Basterds‘ geehrt wurde.

Seit 1979 spielte er in fast 60 Filmen und jetzt bekommt der 53-jährige Österreicher mit Wohnsitz in London zahlreiche internationale Angebote. Doch Waltz will die Bodenhaftung nicht verlieren: „Ob diese Türen ewig aufbleiben, muss sich ja erst mal herausstellen. Aber ich werde ihm dankbar sein, dass ich mit ihm auf diese Art an diesem Film arbeiten durfte. Das war wirklich ein Wendepunkt für mich“, sagte er im Gespräch mit FHM. „Ich meine einen Wendepunkt in meinem eigenen Verständnis, was man als Künstler tun sollte. Das lebt Quentin Tarantino einem bei der Arbeit an einem Film vor.“ Mit seiner Rolle als Oberst Landa habe er nach Meinung vieler Kritiker den Oscar verdient. Waltz sagte dazu: „Ich nehme das als Kompliment, ich fühle mich deswegen geschmeichelt, ich weiß ja, was damit gemeint ist. Aber ich kann meine eigene Arbeit nicht in Beziehung zu einem Preis setzen.“

Am 7. März, wenn die Oscars verliehen werden, habe Waltz noch nichts vor: „Bis jetzt ist der Tag relativ offen.“

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Filmstills: Universal

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