Top News
Mittwoch, 13. Februar 2019 21:56 Uhr

Christoph Waltz über sein Leben in Kalifornien

Foto: Mario Mitsis/WENN.com

Seit seinem Durchbruch in Quentin Tarantinos Film „Inglourious Basterds“ im Jahr 2009 gehört Schauspieler Christoph Waltz zur ersten Riege in Hollywood. Im Gespräch mit der Illustrierten „Madame“  spricht der Schauspieler, der diese Woche mit seinem neuen Science-Fiction-Film „Alita: Battle Angel“  in die Kinos kommt, über sein Leben als Europäer in Kalifornien und welche Rolle Technik für ihn spielt.

Christoph Waltz über sein Leben in Kalifornien

Foto: Mario Mitsis/WENN.com

Obwohl er in seiner neuen Rolle einen Wissenschaftler spielt, zeigt sich der Schauspieler abseits der Kamera wenig technikaffin. Künstlicher Intelligenz oder Sprachassistenten kann er nichts abgewinnen: „Nein! Kein Interesse, kein Bedarf.“ Seine Armbanduhr zieht er noch von selber auf: „Ich möchte nicht auch noch auf mein Handy schauen müssen, wenn ich die Uhrzeit wissen will.“

„Ich muss nicht über den Freeway kreuzen“

Auch in Amerika, wohin es den Österreicher nach seinem zweiten Oscar-Gewinn zog, ist Christoph Waltz eher bodenständig unterwegs. Ein großes Auto muss für ihn nicht zwingend als Statussymbol herhalten, lieber geht er es entspannt an: „Ich muss damit nicht wie in einem Schlachtschiff über den Freeway kreuzen. Auch mein Haus ist nur so groß, wie ich es praktisch finde. Aus amerikanischer Sicht mag das alles eher europäisch anmuten. Für mich ist es nur praktisch.“

An seiner Wahlheimat Kalifornien schätzt der Schauspieler besonders den Sonnenschein und den blauen Himmel, auch wenn die abweichende Wetterwahrnehmung ihn zum Schmunzeln bringt: „Es ist lustig, was dort als Regen bezeichnet wird. Bei Sprühnieselregen heißt es gleich: Es schüttet.“

Waltz bleibt seinen Wurzeln treu

Dem amerikanischen Lifestyle kann er nur in Teilen etwas abgewinnen, da bleibt er lieber seinen Wurzeln treu: „Auch dort bin ich nicht in kurzen Hosen unterwegs und fange nicht an, mich auf Kalifornien umzudekorieren.“

Auch wenn er amüsiert feststellt: „Speziell Deutsche sind bekanntlich sehr anpassungsfähig, die sehen auch in London gerne aus wie die Punks oder die Lords.“ Und fügt hinzu: „Wenn ich in L.A. einen offenen Mustang fahren sehe, sind das eigentlich immer Deutsche, keine Amis. Aber ich will mich da gar nicht drüber lustig machen, jeder soll das Leben so genießen, wie er will.“

 

Das könnte Euch auch interessieren

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren