14.11.2012 13:02 Uhr

„Cloud Atlas“: Das sind die letzten Geheimnisse

Am Donnerstag startet in den deutschen Kinos das kunterbunte Filmepos ‚Cloud Atlas‘. Am heutigen Vorabend des Kinostarts von ‚Cloud Atlas‘ finden bundesweit bereits in zahlreichen Kinos Previews zum Film statt. Genaue Termine kann man den entsprechenden Kinoprogrammen entnehmen.

‚Cloud Atlas‘ ist nicht nur durch seine außergewöhnliche Handlung und innovative Erzählstruktur ein einzigartiges Filmprojekt mit sehr viel Action und Gefühl. Bereits die Entstehungsgeschichte des Films ist schon ein Abenteuer für sich. Für den Film haben die Macher des Films ganz neue Wege beschritten, um ein Projekt dieser Größenordnung realisieren zu können.

Die folgenden Fakten lüften die letzten Geheimnisse um das Mega-Projekt und liefern einen Eindruck von der Einzigartigkeit des Action-Epos und zeigen, wie viel Energie alle Beteiligten in dieses Projekt investiert haben.

Die Buchvorlage entdeckte Lana Wachowski, als sie darauf aufmerksam wurde, wie Natalie Portman das Buch während der Drehpausen von „V for Vendetta“ las. Lana war sofort begeistert und ein Jahr später schrieben die Wachowski-Geschwister eine erste Fassung des Drehbuchs. Zusammen mit Tom Tykwer, mit dem sie seit den Erfolgen von „Lola Rennt“ und „Matrix“ eng befreundet sind, entstand das vollständige Skript, bei dem David Mitchell, der Autor der Romanvorlage, ihnen beratend zur Seite stand.

Internationale Weltklasse-Schauspieler in einem bildgewaltigen Multimillionen-Blockbuster mit herausragenden Effekten – das kann nur ein Film aus Hollywood sein. Falsch! ‚Cloud Atlas‘ ist ein zu 100 Prozent deutscher Film, für den sich Filmkünstler aus aller Welt zusammen getan haben und in Deutschland die besten Bedingungen gefunden haben, um dieses Mammut-Projekt zu stemmen. Federführend waren dabei die X Filme Creative Pool GmbH aus Berlin zusammen mit der eigens für den Film gegründeten Cloud Atlas Production GmbH & Anarchos Productions.

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Die Filmemacher Lana und Andy Wachowski sind seit langem mit Tom Tykwer befreundet und hatten schon länger über eine Zusammenarbeit nachgedacht. Der Film ist einer der wenigen Filme, an dessen Realisierung drei Regisseure zu gleichen Anteilen beteiligt waren. Der gesamte Film wurde dabei parallel von zwei unabhängigen Film-Crews gedreht. Während des Drehs arbeiteten beide Teams räumlich voneinander getrennt und nur die Schauspieler wechselten zwischen den Crews. Trotzdem ist ‚Cloud Atlas‘ für alle beteiligten ein Gemeinschaftsprojekt, bei dem in jahrelanger Planung und Vorbereitung vom Drehbuch bis zur Inszenierung alle Einzelheiten des Films gemeinsam entwickelt wurden.

Autor David Mitchell erzählt jede der sechs Geschichten nacheinander, wobei nach einem dramaturgischen Höhepunkt in der Mitte jeder Geschichte nach der Hälfte abgebrochen wird und schließlich eine nach der anderen bis zum Ende aufgelöst wird. Für die Adaption des Romans in ein Filmdrehbuch mieteten sich Tom Tykwer und die Wachowskis ein Haus in Costa Rica, um diese sechs Einzelgeschichten des Buches in einen stimmigen Film zu verwandeln. Dafür schrieben sie Szene für Szene des Buches auf kleine Pappkarten, die sie so lange neu anordneten, bis sie mit dem Ergebnis zufrieden waren.

So entwickelte sich aus der Struktur der Buchvorlage nach und nach das fertige Filmdrehbuch. David Mitchell zeigt sich beeindruckt vom Ergebnis: „Ich freue mich darüber und bin in gewisser Weise auch neidisch, wie die Filmemacher mein Buch so zerlegt und wieder zusammengesetzt haben, damit sie die Stärken ihres Mediums ausschöpfen konnten. Es ist eine großartige Arbeit und Leistung. Ich bin absolut hingerissen.“

Alle Mitglieder des Casts von ‚Cloud Atlas‘ übernahmen gleich mehrere Rollen, manchmal sogar bis zu sechs – von Hauptrollen bis hin zu kleineren Nebenfiguren, die jeweils in unterschiedlichen Epochen angesiedelt sind und sich teilweise sogar über die Grenzen von Geschlecht und Ethnie hinwegsetzen. Halle Berry porträtiert beispielweise in einer ihrer Rollen Jocasta Ayrs, eine deutsche Jüdin, die in den 1930er Jahren mit ihrem Mann in Schottland lebt. Tom Hanks taucht in sechs unterschiedlichen Rollen auf und entwickelt sich von einem gierigen Arzt zum Retter der Menschheit.

Besonders begeistert von seinen Rollen war Hugh Grant (Foto oben als Krieger): „Natürlich faszinierte mich die Geschichte, die brillant ist, aber ich hätte diesen Film auch schon gemacht, nur um die Möglichkeit zu haben, den Häuptling eines Kannibalenstamms spielen zu können, der raubt, plündert und anderen die Kehle aufschlitzt. In Sinn und Sinnlichkeit gab es nicht viele Gelegenheiten, anderen die Kehle aufzuschlitzen.“

Fotos: X-Verlwih