Mittwoch, 10. Oktober 2018 18:43 Uhr

Clueso und frustrierte Leute im Osten

Foto: WENN.com

Popstar Clueso bemüht sich darum, die Frustrierten im Osten Deutschlands zu verstehen und nicht pauschal als Rechte abzustempeln. „Viele fühlen sich scheinbar verlassen“, sagt er.

Clueso und frustrierte Leute im Osten

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Der Musiker Clueso hat davor gewarnt, Ostdeutsche pauschal als Nazis zu verurteilen. „Es ist klar, dass nicht alle Ostdeutschen, die wie in Chemnitz auf die Straße gehen, Nazis sind“, sagte der 38-jährige Künstler der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“ (Donnerstag).

Wer das behaupte, schreibe die Menschen ab. Der in Erfurt geborene und aufgewachsene Sänger führt viele Probleme in den immer noch sogenannten „neuen Ländern“ auf Enttäuschungen der Wende- und Nachwendezeit zurück. „Viele fühlen sich scheinbar verlassen.“ Und viele seien eben auch über den Tisch gezogen worden.

Frustriert im Osten

Inzwischen gebe es viele frustrierte Menschen im Osten. „Sie projizieren ihre schlechte Laune auf die, die noch schwächer sind – die paar Ausländer, die dort leben.“ Wir müssten diesen Menschen zuhören und mit ihnen sprechen, so Clueso. (dpa/KT)

 

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