18.03.2020 12:04 Uhr

Corona-Krise: Jimmy Fallon und Co. senden von zuhause

Credit: The Tonight Show Starring Jimmy Fallon

Aus gegebenen Anlass ist auch für viele Medienschaffende derzeit Homeoffice angesagt. Für so manchen US-Talker bedeutet das, dass sie ihre Shows von Zuhause aus senden.

Dabei lassen sie sich so einiges einfallen – etwa Jimmy Fallon. Auch der 45-jährige sendet seine Nachtshow wegen der Corona-Krise von zuhause – und bezieht seine Familie gleich mit ein.

The Show must go on!

Am Dienstagabend präsentierte der US-Talkmaster bei Youtube ‚The Tonight Show: At Home Edition (The First One)‘ aus seinem improvisierten Heimstudio und erklärte zu Beginn des etwa zehnminütigen Clips: „Mein Kameramann ist meine Frau. Hi Honey, danke dir, dass du das machst!“

Dann stellte er den Zuschauern seinen ersten Gast vor: Familienhund Carrie. Wenig später brachte sich seine Tochter Franny ins Spiel, als sie auf den Labrador zustürmte und ihn vor der Kamera umarmte. Als Fallon die Fünfjährige fragte, ob sie die Gitarre spielen werde, die vor ihm lag, sagte sie zu, verabschiedete sich dann aber durch eine Rutsche, die aus dem Raum führt.

Erst kürzlich hatte sich Fallon ein Lied für seine Töchter ausgedacht. Der Text: „Wascht Eure Hände, fasst Euch nicht ins Gesicht“. Mit seiner ‚Home Edition‘ ist der US-Talker nicht allein. Auch sein Kollege Trevor Noah, Moderator der ‚Daily Show‘, meldete sich aus der Heim-Isolation in New York.

Werbung fürs zuhause bleiben

Von dort aus appellierte der 36-jährige an sein Publikum, solidarisch zu sein: „Versucht Euch daran zu erinnern, dass wir Menschen sind, die mit anderen Menschen zusammenleben, und dass wir zur Abwechslung mal alle gemeinsam für etwas kämpfen.“

Kollege Stephen Colbert meldete sich in einem Video der ‚Late Show‘ sogar aus der Badewanne: „Ich bin zuhause, alle meine Mitarbeiter sind zuhause“, sagte er – und warb dafür, genau das weiterhin zu machen. „Jetzt stellt sich heraus, dass die Amerikaner niemals nur faule Couch Potatoes waren. Dieses ganze Rumsitzen und Fernsehen war doch eigentlich nur Training, um die Welt zu retten.“ (dpa/KT)