22.03.2020 18:45 Uhr

Corona-Marathon: 42 km auf’m Balkon

Elisha Nochomovitz/Insta

Für viele ist die häusliche Corona-Quarantäne ein Grund, um mehr Sport zu treiben, ob’s nun ein paar Übungen auf der heimischen Yoga-Matte sind oder eine Jogging-Stunde (natürlich möglichst allein) um dem Block. Hockt man allerdings komplett den ganzen Tag in der Wohnung, dann bieten sich bei den meisten nicht mehr ganz so viel abwechslungsreiche Möglichkeiten. Jetzt macht aber eine Sportskanone vor, wie man sich trotzdem auspowern kann.

Der Franzose und Hobyyläufer Elisha Nochomovitz treibt, trotz des Verbots nach draußen zu gehen, Sport und läuft sogar einen Marathon. Wie das geht?! Nun ja, auf dem heimischen Balkon. Da rannte in dem französischen Ort Toulouse in dieser Woche ein Mann ohne Pause hin und her, immer wieder von einem Ende des Balkons zum anderen – und das stundenlang.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von ?Marathon-Man ? RunHappyTeam?? (@elisha_nochomovitz) am Mär 17, 2020 um 12:49 PDT

67 Kilometer auf 7 x 1 Meter

Das Ergebnis dieses außergewöhnlichen Quarantäne-Sportprogramms postete der 32-Jährige stolz auf Instagram. Im sportlichen Outfit und mit klassischer Marathon-Trillerpfeife im Mund präsentierte er sich in Siegerpose. Elisha schrieb dazu: „Habe den Marathon auf meinem Balkon beendet. Ich bin fast 7 Stunden auf einem 7 Meter langen und 1 Meter breiten Balkon gelaufen.“ Und weiter: „Der beste Weg sich nicht unterkriegen zu lassen, ist Sport zu treiben. Die Anweisung war, zuhause zu bleiben, das habe ich getan. Nachdem ich die 7 Stunden auf meinem Balkon gedreht habe, hat sich alles in meinem Kopf gedreht und ich musste fast kotzen“.

Sein Motiv: „Ich wollte die Anordnungen der Regierung befolgen. Ich wollte auch die Ärzteschaft unterstützen, die einen wundervollen Job macht.“

Die Freude über die Aufmerksamkeit, die er durch den originellen „Lauf“ erlangte, weiß Nochomovitz durchaus zu schätzen. „Vielen Dank an alle und für alle Nachrichten und die Unterstützung. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mehr als 42 km laufen kann, aber der Marathonman ist immer noch da!“