Corona: Thomas Müller soll im Privatjet ausgeflogen werden

Corona: Thomas Müller soll im Privatjet ausgeflogen werden

© IMAGO / Xinhua

12.02.2021 08:50 Uhr

Thomas Müller musste den Klub-WM-Sieg des FC Bayern in Quarantäne mitverfolgen.

Der Fußballstar wurde ausgerechnet kurz vor dem wichtigen Spiel am Donnerstag (11. Februar) gegen die UANL Tigres positiv auf das Coronavirus getestet und wurde deshalb für die Partie gesperrt. Derzeit befindet er sich in Isolation in einem anderen als dem Msannschafts-Hotel in Doha und wird wohl auch noch für die Spiele nächste und übernächste Woche ausfallen.

„Er ist müde“

„Wir schauen, wie wir es schaffen, dass er so schnell wie möglich zurückkommt. Das planen Experten“, erklärte Trainer Hansi Flick laut ‚kicker.de‘. Dem Torjäger gehe es den Umständen entsprechend gut, so der Coach: „Er ist etwas müde, aber ich glaube, das ist ganz normal. Es geht einem einiges durch den Kopf, aber ansonsten, glaube ich, ging es ihm ganz gut.“

Katar lässt Ausreise zu

Sobald Müller seine Reise zurück nach München angetreten habe, werde er sich dort „umgehend in Quarantäne begeben“, ließ der Verein auf seiner Website bekanntwerden.

Der berühmt Angreifer soll im Privatjet nach München ausgeflogen werden, „da Katar ihn ausreisen lässt und nicht auf eine Quarantäne vor Ort besteht. Der Flug könnte schon heute Nacht parallel zur Mannschaft gehen“, weiß die „Bild“-Zeitung.

Keine weiteren Positiv-Befunde

„Der FC Bayern hat sich mit den zuständigen Behörden abgestimmt. Die gesamte Mannschaft des FC Bayern wurde am Donnerstag erneut getestet. Es ergab sich kein weiterer positiver Befund.“ Ein kleiner Trost für den Bayern-Star: Sein Team war in Gedanken bei ihm. „Für Thomas war es bitter, dass er nicht dabei war. Wir haben das Ding auch für ihn geholt und alle anderen, die bei uns nicht dabei sein konnten“, sagte Joshua Kimmich nach dem Sieg. Auch Leon Goretzka und Javi Martínez waren bereits vor zwei Wochen positiv auf Covid-19 getestet worden. (Bang/KT)