Sonntag, 15. Januar 2012 19:20 Uhr

Culcha Candela über ihren Dschungel-camp-Song und die neue Tour

Berlin. Seit Freitag Abend können Millionen Zuschauer endlich wieder elf Prominenten bei Freud und Leid am Rande des australischen Dschungels beobachten. ‚Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!’ ging in die sechste Staffel. Den diesjährigen Titelsong steuerte die Berliner Multikulti-Band Culcha Candela bei, indem sie ihren Song ‚Wildes Ding’ passgenau auf das Dschungelcamp umschrieben.

Im Interview mit klatsch-tratsch.de verrät Muskelprotz Mateo (33) und Gründer von Culcha Candela, wie es zu der Zusammenarbeit kam und wen er gerne mal im Dschungelcamp sehen würde: „RTL kam auf uns zu und meinte: ‚Leute, wir haben den Song gehört und das ist doch ganz geil, das passt wie die Faust aufs Auge!’ Das fanden wir auch und dann haben wir die Strophen umgeschrieben und noch ein bisschen mehr auf das Dschungelcamp getrimmt. Jetzt gibt es einmal die Single-Version und eben die andere Version.“

Und da das Dschungelcamp gern mal als Trash-TV bezeichnet, kommt natürlich die Frage auf, wie das mit Culcha Candela zusammen paßt. Mateo sagte dazu: „Also ich weiß nicht, ob Trash zu uns passt, aber ich finde jedes Format, das durch Musik unterstützt wird, passt zu uns, weil es einfach viele Menschen erreicht. Wir sind dankbar, wenn uns das Fernsehen und die Medien durch so etwas unterstützen. Außerdem erreicht das Dschungelcamp Quoten jeden Abend, von denen andere Sender nur träumen. Und am Ende guckt das einfach jeder! Egal ob Jung oder Alt und vor allem die Leute die sagen, das sie es nicht gucken, wissen am nächsten Morgen auf der Arbeit bestens Bescheid. Und wenn wir diese Menschen erreichen, wäre es cool, wenn die dann auch alle auf unsere Konzerte kommen!“

Klingt ja ganz so, dass einer der Berliner Band auch bald zu bewundern sein könnte, doch Mateo winkt ganz charmant ab: „Ich glaube das keiner von uns qualifiziert dafür ist, da unsere Karrieren momentan ziemlich gut aussehen. Für mich kommt das nicht in Frage, man muss ja schon ganz ganz unten gewesen sein, um überhaupt für das Dschungelcamp in Frage zu kommen.“

Deswegen ist Mateo auch ziemlich egal, wer da gewinnt: „Ich glaube, wenn man sich die ganze Zeit über relativ ruhig verhält, dann gewinnt man das Ding. Also so, wie ich es die letzten Jahre so mit bekommen habe, ist das genau so immer gewesen, dass die möglichst Unauffälligen gewonnen haben.“

Über die Pläne von Culcha Candela war schließlich noch das zu erfahren: „Im März werden wir auf große Tour gehen und die wird ziemlich spektakulär. Es wird die größte Tour, die wir jemals gemacht haben, wir stecken gerade in den Vorbereitungen und Proben, wir haben so viel Songs aus denen wir schöpfen können, von daher ist es ziemlich schwer, Songs für die Show zu streichen.“

Das neue Album ‚Flätrate’ konnte im Gegensatz den zwei vorherigen Alben, noch nicht die Top Ten erreichen, als eine Enttäuschung sieht das Mateo nicht: „Nee überhaupt nicht, denn alle Alben davor, haben wir immer im Sommer veröffentlicht Im Sommer ist immer eine ganz andere Konkurrenz, als an Weihnachten. In dieser Zeit bringen alle nationalen und internationalen Größen ihre ganzen Weihnachtssachen auf den Markt. Und dafür haben wir uns ziemlich gut gehalten. Und auch jetzt ist es immer noch ziemlich weit oben. Wir sind eher die Langläufer, als die Sprinter. Ich glaube, das Album wird noch erfolgreicher, als alle davor.“

Und auf die Frage, ob es einen Song gäbe, der der Band so gut gefällt, dass sie ihn covern würde, sagte der gebürtige Pole: „Es gibt viele Songs, dir mir wahnsinnig gut gefallen, die würde ich allein aus Respekt nicht covern. Ich wünschte mir bei einigen Liedern, dass ich sie selbst geschrieben hätte. Coversachen sind immer eine Sache für sich, man sollte was Geiles daraus machen, das mindestens genauso geil ist oder besser. Zum Beispiel finde ich ‚The Time’ von den Black Eyed Peas ein gelungenes Cover. Das war ein Song, den ich überhaupt nicht leiden konnte, den haben die mir total schmackhaft gemacht, sie haben halt ein prägnantes Element genommen und den Rest komplett neu gemacht.“

Fotos: Katja Kuhl

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