Mittwoch, 7. November 2018 15:50 Uhr

Dakota Johnson: „Ich brauche keinen Psychiater, aber…“

Foto: Amazon Studios

Berühmt wurde Dakota Johnson durch die lächerliche SM-Kinoromanze „Fifty Shades of Grey“. Im neuen Horror-Epos „Suspiria“ (Kinostart 15. November) lehrt die Schauspielerin ihrem Publikum das Gruseln. Jetzt spricht sie über die Magie der Psychotherapie und ihre Kindheit.

Dakota Johnson: "Ich brauche keinen Psychiater, aber..."

Dakota Johnson in „Suspiria“. Foto: Amazon Studios

Mit durchschnittlichen Menschen hatte sie nie viel zu tun, sagt Johnson, deren Eltern und Großmutter alle ebenfalls Schauspieler waren. „Wir waren immer von wirklich talentierten, aber oft auch sehr schrägen Leuten umgeben: Künstler eben, alle mit ihrem ganz eigenen, kreativen Kopf. Deshalb hat mich Hollywood wahrscheinlich nie besonders beeindruckt. Meine Familie ist ja Hollywood!“

Für ihren aktuellen Film ließ sich Dakota Johnson die blonde Mähne hexengerecht rot färben. „Ich glaube, jede Frau hat das Potenzial, eine Hexe zu sein, zu manipulieren und zu verführen“, sagt die Schauspielerin. „Und ich halte das für keine schlechte Sache, solange man damit niemandem schadet.“

Dakota Johnson: "Ich brauche keinen Psychiater, aber..."

Foto: Amazon Studios

Sie liebt Psychotherapie

Dakota Johnson beschreibt sich als sehr dünnhäutig. „Ich sauge alle Stimmungen um mich herum auf wie ein Schwamm. Wenn ich mich wie bei ‚Suspiria‘ über einen langen Zeitraum hinweg mit dunklen Themen befasse, bleiben Schatten davon hängen.“ Um sich davon zu lösen, spricht sie mit ihrer Therapeutin. „Ich brauche keinen Psychiater, aber ich bin ein großer Fan von Psychotherapie. Ich kann das jedem nur empfehlen, der sich mit sich selbst auseinandersetzen möchte. Gerade Leute, die glauben, keine psychologische Hilfe zu brauchen, sollten sich dringend welche suchen. Ich habe dadurch viel gelernt. Früher kapierte ich oft nicht, warum ich mich in bestimmten Situationen so verhalte, wie ich es tue. Jetzt verstehe ich mich selbst und andere sehr viel besser.“

Darum geht’s in „Suspiria“

Die junge Amerikanerin Susie Bannion (Dakota Johnson) kommt 1977 zum renommierten Markos Tanzensemble nach Berlin. Während Susie unter der revolutionären künstlerischen Leiterin Madame Blanc (Tilda Swinton) außergewöhnliche Fortschritte macht, freundet sie sich mit der Tänzerin Sara (Mia Goth) an. Als Patricia (Chloë Grace Moretz), ebenfalls Mitglied des Ensembles, unter mysteriösen Umständen verschwindet, kommt der Psychotherapeut der jungen Tanzschülerin, Dr. Josef Klemperer (Lutz Ebersdorf), einem dunklen Geheimnis auf die Spur. Auch Susie und Sara ahnen, dass sich hinter der Fassade von Madame Blanc und ihrer Tanzschule unbarmherzige Hexen verbergen.

Dakota Johnson: "Jede Frau hat das Potenzial, eine Hexe zu sein"

Foto: Amazon Studios

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