17.07.2020 09:15 Uhr

Damien Hardung & Co. hoffen auf mehr Vielfalt in deutschen Serien

Filme bilden die Gesellschaft ab. Doch was Diversität und Gleichberechtigung angeht sei noch Luft nach oben, meinen einige junge Schauspieler wie Damien Hardung.

Netflix

Die jungen Schauspieler der Netflix-Serie „How To Sell Drugs Online (Fast)“ wünschen sich mehr Diversität in deutschen Produktionen.

„Wir müssen uns in Deutschland klarmachen, dass wir große Probleme in der Filmbranche haben, was Diversität und Gleichberechtigung angeht“, sagte Damian Hardung (21, „Club der roten Bänder“) der Deutschen Presse-Agentur. „Das hat auf jeden Fall noch ganz, ganz viel Potenzial nach oben, auch bei unserer Serie“, erklärte Maximilan Mundt (24), der in der Comedy-Reihe die Hauptrolle spielt.

Damien Hardung & Co. hoffen auf mehr Vielfalt in deutschen Serien

Bernd Spauke/Netflix

„Es ist Luft nach oben“

Am kommenden Dienstag startet die erfolgreiche Serie um drei Schüler, die einen Drogen-Onlineshop betreiben, in die zweite Staffel. Der Streaminganbieter habe schon beim Casting darauf geachtet, die Rollen möglichst vielfältig zu besetzen, sagt Lena Klenke (24, „Fack ju Göhte“): „Trotzdem kann man noch um einiges diverser werden. Es geht halt darum, wie eine Gesellschaft dargestellt wird. Netflix geht da in eine richtige Richtung, aber es ist noch Luft nach oben.“

Verbände von Minderheiten weisen immer wieder darauf hin, dass Filme und Serien die Realität besser abbilden sollten, damit sich vor allem junge Menschen mit den Rollen identifizieren können. Netflix-Serien wie „Pose“, „Sex Education“ oder „Tote Mädchen lügen nicht“ gelten dabei als Vorreiter.

Darum geht’s in der zweiten Staffel

Die Hauptdarsteller Maximilian Mundt (Moritz Zimmermann), Danilo Kamperidis (Lenny), Damian Hardung (Dan), Lena Klenke (Lisa) kehren in ihre bekannten Rollen zurück. Neuzugang ist die Newcomerin Lena Urzendowsky, die das Computergenie Kira spielt.

Damien Hardung & Co. hoffen auf mehr Vielfalt in deutschen Serien

Netflix

In der zweiten Staffel legen sich Moritz und die MyDrugs Crew nach ihrem holprigen Start ins Business nun mächtig ins Zeug und ihr Online Drogen-Start-up wird noch erfolgreicher – und gefährlicher. Denn wie Escobar schon sagte: „Alle Imperien entstehen aus Blut und Feuer.“ Und er musste nebenbei nicht auch noch sein Abi machen.

© dpa-infocom, dpa:200716-99-814947/3

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