Mittwoch, 11. Januar 2012 12:06 Uhr

Daniel Brühl bedauert, dass hier keine Horrorfilme gedreht werden

Berlin. Schauspieler Daniel Brühl (33) hat sich in Deutschland etwas rar gemacht und drehte die letzten Monate viel im Ausland. Am 19. Januar kommt der düstere Film „Intruders“ mit Hollywoodstar Clive Owen in die deutschen Kinos.

Seiner Heimat Deutschland aber niemals den Rücken kehren. Im Interview mit dem Magazin „in“ verrät er, dass er dafür sogar eine kleine Karriereflaute in Kauf nimmt: „Ich wollte schon sehr lange einen Thriller machen, aber leider habe ich in Deutschland nie ein Angebot für so etwas bekommen. Diese Art von Kino gibt es bei uns nicht. Dieses Land kann so düster sein und bedrückend, du möchtest glauben, dass man hier ein paar Horrorstreifen machen würde. Aber irgendwie funktioniert das nicht.“

Der Schauspieler lebt im Berliner Prenzlauer Berg und gelegentlich auch in Barcelona und ist glücklich über die Abwechslung: „Ich bin froh, dass ich diese zweite Heimat habe und als spanischer Schauspieler akzeptiert bin. Wann immer ich von Deutschland genug habe, fahre ich hierher“, fügt jedoch hinzu: „Ich liebe Berlin und Deutschland, ich würde nie auswandern wollen.“ Obwohl Daniel oft unterwegs ist, läuft die Beziehung zu seiner deutschen Freundin Felicitas Rombold super. Dazu sagte er: „Wir kriegen das ziemlich gut hin. Die einzige Lösung besteht darin, dass wir hin- und herpendeln. Bis jetzt läuft das wirklich okay“.

Der spanische Regisseur Juan Carlos Fresnadillo („28 Weeks Later“) sagte übrigens über die Besetzung von Brühl in seinem neuesten Film: „Für Daniel wünschten wir uns eine Präsenz, die die Intensität der Handlung ein wenig abmildern hilft – er bringt Ruhe in das Geschehen. Er steht gerade am Beginn seines Lebens als Priester – egal was er glaubt: Er sucht auf jeden Fall nach der menschlichsten Lösung des Problems.“

Fotos: Universal Pictures

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