05.03.2012 23:08 Uhr

Daniel Brühl kehrt mit Jane Fonda in die deutschen Kinos zurück

Berlin. Fünf langjährige Freunde, fünf Charaktere, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Claude: der ewige Liebhaber. Annie und Jean: sie bürgerlich und angepasst, er immer noch politischer Aktivist. Und Jeanne und Albert: die Feministin und der Bonvivant. Trotz aller Gebrechen und Tücken, die mit dem Alter einhergehen, fühlen sie sich eigentlich noch vital, voller Energie. Um dem Altersheim zu entgehen, entwickeln sie einen kühnen Plan.

Sie werden zusammenziehen und unter einem Dach gemeinsam den Rest ihres Lebens verbringen. Um das Miteinander in der Wohngemeinschaft leichter zu gestalten, heuert Jeanne den jungen Student Dirk an, dessen Anwesenheit verborgene Wünsche und bislang streng gehütete Geheimnisse an den Tag bringt …

‚Und wenn wir alle zusammenziehen‘ heißt der Film, in dem Daniel Brühl neben 70er Jahre Superstars wie Geraldine Chaplin, Hollywood-Ikone Jane Fonda, sowie Frankreichs Komikerlegende Pierre Richard und Filmlegende Claude Rich spielen darf.

Regisseur Stephane Rebelin verriet, wie es ihm gelang all diese Altstars für seinen Film zu bekommen: „Für mich ist Jane Fonda eine legendäre Schauspielerin – denken Sie nur an Klute oder Coming home. Sie ist bekannt für ihr politisches Engagement, als sehr starke Persönlichkeit. Seit fast vierzig Jahren – seit Godards Tout va bien – hat sie nicht mehr in Frankreich gespielt. Aber sie spricht fließend französisch und so haben wir einfach unser Glück versucht.“

Rebelin fügte hinzu: „Ihr gefiel das Drehbuch und die Vorstellung, mit Geraldine Chaplin und renommierten französischen Schauspielern zu arbeiten. Es war mein Produzent Christophe Bruncher, der sie schließlich mit seinen wunderschönen Briefen gewinnen und den Deal perfekt machen konnte. Und so kam Jane etwas später dazu, nach Claude Rich, Geraldine Chaplin, Guy Bedos und Pierre Richard.“

Rebelin war auch schwer beeindruckt, dass Pierre Richard, der in den 70ern das französische Kino wie kaum ein anderer dominierte, mitmachte. „Seine Komödien waren ein wichtiger Teil meiner Kindheit und so war es für mich eine große Ehre, mit ihm arbeiten zu dürfen. Ihm gefiel die Vorstellung, möglichst zurückhaltend zu spielen, den Schwerpunkt mehr auf Emotionen zu legen und weniger auf Gags.“

Der Film startet am 5. April in den deutschen Kinos.

Fotos: Pandora Film