Daniel Küblböck (†33) soll offiziell für tot erklärt werden

Daniel Küblböck (†33) soll offiziell für tot erklärt werden
Daniel Küblböck (†33) soll offiziell für tot erklärt werden

IMAGO / Future Image

24.03.2021 15:09 Uhr

Findet Daniel Küblböck jetzt seine letzte Ruhe? Vor rund drei Jahren verschwand der ehemalige DSDS-Star spurlos von Bord eines Kreuzfahrtschiffes, jetzt soll er für tot erklärt werden. 

Nach drei langen Jahren hat ein Gericht nun entschieden, dass Daniel Küblböck für tot erklärt werden soll, auch wenn seine Familie immer wieder betonte, dass das nicht in ihrem Interesse sei.

Familie ging dagegen vor

Den Antrag dazu hatte damals jedoch nicht ein naher Verwandter, sondern eine weit entfernte Person gestellt. Das verriet Daniels Vater Günther Küblböck gegenüber der „Bild“-Zeitung: „Dieser Antrag wurde von einer fremden Person gestellt, die mit Daniel und uns nur entfernt was zu tun hat.“

Dabei soll es sich um die Ex-Assistentin des Sängers handeln. Seine Familie war mehrfach dagegen vorgegangen, doch dem Widerspruch des Vaters wurde nicht stattgegeben.

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Frist im Oktober verstrichen

Bevor eine vermisste Person jedoch für tot erklärt werden kann, wird ein Zeitraum angesetzt, in dem sich die vermisste Person selbst oder jeder, der mehr über dessen Aufenthaltsort weiß, bei Gericht melden kann.

Nach den Regeln des Verschollenheitsgesetzes ist diese Frist am 1. Oktober 2020 verstrichen, ohne dass es nähere Hinweise auf den Verbleib von Küblböck gibt.

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Das ist die offizielle Todeserklärung

Nachdem die Frist nun verstrichen ist, soll der Sänger jetzt für tot erklärt werden, wie das Amtsgericht Passau gegenüber dem Magazin „Bunte“ bestätigte.

Im Bundesanzeiger ist die offizielle Todeserklärung zu finden. „Als Zeitpunkt des Todes wird der 09.09.2018, 08:55 Uhr (Ortszeit) festgestellt“, heißt es dort. „Der Beschluss wird mit Rechtskraft wirksam. Die Kosten des Verfahrens fallen dem Nachlass zur Last.“

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Der Fall Daniel Küblböck

Im September 2018 trat Daniel Küblböck alleine eine Reise von Hamburg nach New York auf dem Kreuzfahrtschiff AIDAluna an. Dort soll er gegen vier Uhr Morgens am 18. September vor der Küste Neufundlands von Bord gesprungen sein.

Daraufhin eingeleitete Suchaktionen blieben erfolglos. Das Wasser soll zu diesem Zeitpunkt nur wenige Grad gehabt haben. Küblböck stand eigentlich kurz vor Ende seiner Schauspielausbildung in Berlin, steckte in den Vorbereitungen zur Abschlussprüfung. Wenige Wochen vor seinem Verschwinden zeigte er sich auf Instagram vermehrt in Frauenkleidern.

(TT)