Donnerstag, 13. September 2018 21:08 Uhr

Daniel Küblböck: Familie will mit diesem Statement Spekulationen beenden

EX-DSDS-Star Daniel Küblböck ist am vergangenen Sonntag im Atlantik offenbar mit einem Sprung vom Kreuzfahrtschiff „AIDAluna“ über Bord gegangen. Sein Schicksal bestimmt seither die Schlagzeilen im Lande.

Daniel Küblböck: Familie will mit diesem Statement Spekulationen beenden

Foto: Schultz-Coulon/WENN.com

Heute wurde auf seiner Webseite unter der Überschrift „Um mit ein paar Spekulationen aufzuräumen…“ ein langes Statement veröffentlicht, in dem vorrangig Daniels Vater Günther Küblböck (54) zu Wort kommt. Der sei sicher, dass sein Sohn nicht geplant habe, sein Leben zu beenden. Ferner gibt es neue Details zu der Reise auf dem Kreuzfahrtschiff.

In der Mitteilung heißt es:

„Die Tragödie und alles was in den letzten Wochen geschehen ist beschäftigt die ganze Familie und enge Freunde sehr und macht unendlich traurig. Zum Schutz von Daniels Privatsphäre haben wir geschwiegen. Doch die Spekulationen nehmen überhand, so dass wir uns mit ein paar Details nun zu Wort melden:

Entgegen aller Gerüchte ist Daniel alleine und ohne Begleitung an Bord der AIDAluna gegangen. Er wollte diese Reise alleine unternehmen. Günter Küblböck: ‚Daniel war nicht depressiv, aber er hatte seit kurzem psychische Probleme, die man wohl am Besten mit einer Art Psychose beschreiben kann. Ich kann für mich zu hundert Prozent ausschließen, dass Daniel einen Selbstmord geplant oder vor hatte sein Leben zu beenden. Dies kann er nur in einem Ausnahmezustand getan haben, ohne sich wirklich im Klaren darüber zu sein, was er tut und welche Folgen das haben wird. Wir haben uns durch seine plötzliche Wesensveränderung, die sich in den letzten Wochen in vielen Facetten gezeigt hat, große Sorgen gemacht und so habe ich alles daran gesetzt, diese Reise zu verhindern. Durch die schwierige Gesetzeslage in Deutschland war es jedoch, nach Auskunft der AIDA Gesellschaft, nicht möglich, ihm die gebuchte Reise zu verwehren. Ich hatte daher schon im Vorfeld die Verantwortlichen des Schiffes darum gebeten, ein besonderes Auge auf Daniel zu haben.

Wesensveränderung in den letzten Wochen

Die Wesensveränderung zeichnete sich in vielen Teilen ab, bis er sich zuletzt als Frau zeigte. Ich kann ganz klar sagen, dass Daniel seit seiner Jugend niemals auch nur ansatzweise erwähnt hat, er würde sich wünschen eine Frau zu sein. Das kann jeder bestätigen der ihn näher gekannt hat. Im Gegenteil, er hat in den letzten Jahren immer auf ein sehr männliches Auftreten geachtet.

Auffällig für uns war, dass sich sein Zustand massiv mit der intensiven Vorbereitung auf die Frauenrolle, die er zu seinem Abschlussstück an der Schauspielschule spielen sollte, verändert hat. Daniel hat diese Ausbildung sehr ernst genommen und er hatte sehr viele Pläne für die Zeit nach dem Studium, welches er in diesem Jahr noch als staatlich anerkannter Schauspieler beenden wollte. Die Familie, Eltern, Stiefmutter, Adoptivmutter und enge Freunde waren zu jeder Zeit für Daniel da und haben alles versucht ihm zu helfen und ihm auch die nötige Hilfe zukommen zu lassen.“

Die Absender des Schreibens hoffen, mit diesen Zeilen „einige Spekulationen zu beenden und bitten im Namen aller Betroffenen und in Gedenken an Daniel darum, von weiteren Spekulationen ohne fundiertes Wissen Abstand zu nehmen.“ Wenn alle Fakten der AIDAluna und der ermittelnden Polizei vorliegen, wolle man sich nochmals öffentlich zu Wort melden.

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