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Samstag, 15. Juni 2019 09:13 Uhr

Daniel Radcliffe: „Da merke ich, wie ich langsam irre werde“

Foto: Joseph Marzullo/WENN.com

In seiner Rolle als Harry Potter eroberte er die Herzen der Zuschauer und wurde zu einem der bekanntesten Schauspieler der Welt. Nun sprach Daniel Radcliffe über die Schattenseiten des Ruhms: Seine Alkoholsucht und warum Social Media ihm gar nicht gut tut.

Daniel Radcliffe: "Da merke ich, wie ich langsam irre werde"

Foto: Joseph Marzullo/WENN.com

Während seiner Alkoholsucht konnten ihm besorgte Kollegen zunächst nicht helfen, wie er im Gespräch mit dem „Cosmopolitan“-Magazin verriet: „Zu der Zeit kam niemand wirklich an mich ran. Kollegen wie John Larroquette und Gary Oldman, die einen Draht zu mir hatten, haben mit mir intensive Gespräche geführt. Gewirkt haben diese Worte aber erst Monate, sogar Jahre später. Da habe ich mich wieder an sie erinnert, und in dem Moment hat mir das die Augen geöffnet.“

Seine Familie war immer für ihn da

Aber auch seine Familie war für ihn da: „Meine Eltern haben während der ganzen Zeit die Hand über mich gehalten. Obwohl ich ihnen echt zugesetzt habe, waren sie meine Schutzengel.“ Als Schutzengel versucht er nun auch für seine Freunde und vor allem seine Freundin Erin Darke da zu sein. Trotz Fernbeziehung sieht er in der Entfernung zu seiner Herzdame kein Problem: „Nicht wirklich. Erin lebt in New York, ich in London. Aber wir sehen uns trotzdem ständig. Problematisch wird es, wenn wir beide drehen. Zuletzt war ich in Australien, da haben wir uns fast fünf Wochen nicht gesehen. Das ist zu lang. Da merke ich, wie ich langsam irre werde…“

Quelle: instagram.com

Sich zu verlieben findet der Schauspieler sehr leicht: „Die Liebe zu erhalten, das ist die Herausforderung. Irgendwie gehen wir alle davon aus, dass die Liebe etwas ist, was sich von selbst erneuert. Aber das stimmt nicht. Man muss daran arbeiten. Das ist oft nicht leicht. Aber es ist die eine Sache, für die es sich am allermeisten lohnt.“

Aber nicht nur die langen Trennungen von seiner Liebsten machen Daniel Radcliffe nervös, sondern auch: „Der erste Tag am Set. Und mir etwas anzusehen, in dem ich mitspiele. Ich schiebe das immer Monate auf, weil ich will, dass alles, was ich tue, gut ist. Nervosität an sich ist aber eine gute Sache, da man dadurch merkt, dass einem etwas wichtig ist.“ Was ihm so gar nicht wichtig ist: „Social Media. Ich habe nicht die mentale Stärke dafür. Wenn ich etwas sehen würde, das mich aufregt, würde ich mich sofort mit dem Absender streiten. Sogar um vier Uhr morgens.“

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