Samstag, 16. Februar 2019 22:50 Uhr

Daniel Radcliffe: Gespräch mit einem Punker wurde zur Lektion

Daniel Radcliffe scheint niemals müde zu werden, über seine Erfolgsrolle Harry Potter zu sprechen. Und jetzt erklärte der Schauspieler auch warum das so ist. Seit der Veröffentlichung des letzten Teils der Zauberer-Filmreihe – „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ sind ganze acht Jahre vergangen, doch Radcliffe sei noch immer glücklich, mit den Fans über die Filme sprechen zu können.

Daniel Radcliffe: Gespräch mit einem Punker wurde zur Lektion

Foto: Joseph Marzullo/WENN.com

Der 29-Jährige erklärte gegenüber „Entertainment Weekly“, dass er einmal eine Lektion gelernt hatte, nachdem er eine Begegnung mit einem Punker hatte.

„Als ich jung war, traf ich einen alten Punker, der auch in einer Band gewesen war, die ich wirklich mochte. Also bin ich zu ihm hingegangen und habe ihn danach gefragt und er sagte zu mir: ‚Ich rede nicht darüber‘. Das war irgenwie traurig. Ich dachte, dass es irgendwie traurig ist, dass man auf die größte Zeit seines Lebens zurückblickt und sie nicht einfach umarmen will“.

Quelle: instagram.com

Eine große Ehre

Der Schauspieler fügte hinzu: „So sehr ich natürlich auch gerne andere Filme mache, so ist es für mich einfach auch eine große Ehre, wenn jemand kommt und sagt: „Du warst ein großer Teil  meiner Kindheit'“.

Vor kurzem verriet er auch, dass er davon ausgeht, dass die „Harry Potter“-Reihe noch einmal neu verfilmt werden könnte. „Ich weiß, dass ich nicht der letzte Harry Potter sein werde, den ich in meinem Leben sehen werden. Es wird sicherlich noch mehr Versionen geben“, sagte er gegenüber „IGN“.

 

Übrigens: Daniel Radcliffe äußerte sich kürzlich zu dem ekelhaften Detail, das J.K. Rowling Anfang des Jahres verraten hatte – nämlich, dass sich bis ins 18. Jahrhundert Hexen und Zauberer von Hogwarts an Ort und Stelle erleichterten, direkt im Stand. Im Anschluss ließen sie ihr Geschäft per Zauberspruch verschwinden. Während eines Interviews mit „Buzzfeednews“ wurde er mit den unappetitlichen Details  konfrontiert und verstand es erstmal vollkommen falsch. Offenbar war ihm nicht gleich klar, dass es in der Zeit, in der seine Rolle spielte, schon längst vorbei war mit Entleeren an Ort und Stelle.

 

„Ich wusste nicht, dass ich das gemacht habe. Das mag ich aber nicht. Ich habe die Figur also lange gespielt, ohne zu wissen, dass das ein Teil meines Lebens war“ sagte er schockiert. Selbst als ihm klar wurde, dass er in den zehn Jahren als der Zauberschüler sein Geschäft nicht mehr wegzaubern musste, stellte er sich auch die Frage: „Hätten wir es dann nicht einfach auch aus unseren Bäuchen verschwinden lassen können? Daraus ergeben sich viele Folge-Fragen für mich und ich bin nicht damit einverstanden. Ich würde diesen Teil der Geschichte gerne abändern“.

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