Donnerstag, 5. April 2018 18:59 Uhr

Daniel Rodic und „Die Drei von der Müllabfuhr“

Schauspieler Daniel Rodic ist aus der Filmlandschaft mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Der gebürtige Mainzer überzeugt das Publikum in den unterschiedlichsten Rollen. Zuletzt war er in den Serien „Der Lehrer“ und „Bad Cop“ zu sehen.

Daniel Rodic und "Die Drei von der Müllabfuhr"

Foto: Kerem Bakir

In seinem nächsten Film, eine ARD-Degeto-Komödie mit dem Arbeitstitel „Die Drei von der Müllabfuhr“, spielt das extrem sympathische Sahneschnittchen einen Müllmann. Mit klatsch-tratsch.de sprach er über die herausfordernden Dreharbeiten in Berlin.

Du hast die Komödie „Die Drei von der Müllabfuhr“ frisch abgedreht. Wie herausfordernd waren die Dreharbeiten in Berlin? Es gab schließlich viele Nachtdrehs …
Sehr herausfordernd, oftmals ging der Wecker bei mir um 02:00 oder 03:00 Uhr nachts los. Ich kann zwar auch eine Nachteule sein, aber um diese Zeit zu arbeiten, war schon eine Umstellung. Aber gerade das war auch der Punkt der mich an dem Projekt gereizt hat, ganz andere Drehverhältnisse zu denen nicht nur Nachtdrehs gehörten, sondern auch die Szenen in der Stadt mit dem Müllwagen und dann oftmals noch unter Zeitdruck. Aber wir hatten trotzdem alle verdammt viel Spaß und sehr viel Zeit zum Lachen. (lacht)

Wie bereitet man sich auf einen Film über den Alltag dreier Berliner Müllmänner vor?
Vor Drehbeginn hatten wir die Möglichkeit, die BSR einen Tag lang bei der Arbeit zu begleiten und mit anzupacken. Es gibt ja nichts Schlimmeres als Schauspieler die etwas spielen sollen, aber keinerlei Erfahrung und Vorbereitung darin haben (lacht). Also von meiner Seite aus packe ich auch gerne nochmal mit an.

Daniel Rodic und "Die Drei von der Müllabfuhr"

Foto: Kerem Bakir

Du spielst den durchtrainierten Frauenschwarm Tarik, einen der drei Müllmänner. Inwieweit kam dir deine Sportlichkeit für die Besetzung zugute?
Meine Sportlichkeit hat bei der Besetzung keine große Rolle gespielt. Okay, ich wärme mich zwar mit meiner Handstand-Liegestütze vor jedem Take auf, aber bewusst haben wir meine Sportaffinität im Film nicht eingebaut, das hätte auch eher von der Rolle abgelenkt und sie in eine falsche Richtung gelenkt. Wobei in einer Hinsicht hat sich meine Sportlichkeit gelohnt, beim Müllcontainer schleppen (lacht)

Inwiefern hat sich deine Sicht auf den Beruf der Müllmänner durch den Dreh verändert?
Die Jungs von der Müllabfuhr haben schon immer meinen vollen Respekt gehabt, aber mal mit anzupacken und am eigenen Leib zu spüren wie es ist mitten in der Nacht aufzustehen und den ganzen Tag richtig harte und auch körperlich anstrengende Arbeit zu verrichten – und das bei Wind und Wetter – hat meinen Respekt diesem Beruf gegenüber noch einmal bekräftigt.

Im Herbst 2018 soll die Komödie im Ersten ausgestrahlt werden. Welche Projekte stehen bei Dir bis dahin noch an?
Es sind einige spannende Projekte in Aussicht, aber um ehrlich zu sein, lasse ich mich überraschen was die Zukunft für mich bereithält. Gerade in unserer Branche kommen die Anfragen meist sehr spontan, deshalb muss man als Schauspieler flexibel sein. (lacht)

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