Samstag, 13. November 2010 09:31 Uhr

Danny Boyle: Jeder würde einen Unterarm opfern, um zu überleben

London. Überlebensinstinkt siegt immer: Danny Boyle glaubt, dass jeder ebenso wie Bergsteiger Aaron Ralston handeln würde, wenn er sich zwischen Leben und Tod entscheiden müsste. Das jüngste Werk des britischen Regisseurs (‚Slumdog Millionär‘), ‚127 Hours‘, basiert auf der wahren Geschichte des Amerikaners  Aaron Ralston, der gezwungen war, seinen rechten Unterarm zu amputieren, nachdem er eingeklemmt wurde. Der Streifen hat eine faszinierende Frage aufgeworfen: „Der Film fragt nicht, ‚würdest du es tun?‘. Der Film macht das Statement, ‚du würdest es tun'“, erklärte der Filmemacher dem Magazin ‚Empire‘ und verwies dabei auf die Selbsterhaltungsszene.

Der Produzent des Films, Christion Colson, teilt diese Meinung und beharrt darauf, dass der Überlebensinstinkt jede andere Emotion im menschlichen Körper in den Schatten stellt – Schmerz eingeschlossen. „Du kommst vielleicht nicht drauf, du versaust es vielleicht, du bist vielleicht nicht schlau genug, dich selbst abzuschnüren, du bist vielleicht nicht fit genug, um sechs Meilen zu wandern, um rauszukommen, aber der Film besteht darauf, dass das Verlangen zu leben Vorrang hat. Das macht ihn zu einem Danny-Boyle-Film. Leben setzt Schmerz, Angst, alles außer Kraft … Wir wählen das Leben“, verriet er.
Eine starke Botschaft, die Danny Boyle da vermittelt. (Cover)

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