Dienstag, 3. August 2010 09:37 Uhr

Darum spielte Mike Tyson in „Hangover“ mit

Los Angeles. Box-Legende Mike Tyson (44) legte nicht aus Spaß einen Gastauftritt in ‚Hangover‘ hin, sondern um Geld für Drogen zu verdienen.  Der Kult-Boxer war 2009 in der Komödie neben Schauspieler Bradley Cooper zu sehen und enthüllte nun, dass er den Part nur aus einem Grund angenommen hat: Sucht.
„Ich tat das, um meine Drogensucht zu befriedigen“, gestand der einstige Profi-Schläger im Interview mit ‚ESPB Radio‘ in Las Vegas.
Obwohl Tyson nie darüber spricht, welche Drogen genau er genommen hat, wurde der Sportler 2007 wegen Kokain-Besitz festgenommen. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Promi außerdem Marihuana im Blut. Vor kurzem erst gestand das Muskelpaket, auch schon eine Überdosis erlitten zu haben.

Inzwischen schaffte es Mike Tyson, sein Leben umzukrempeln. Der New Yorker lebt gesund, nahm als Vegetarier knapp 60 Kilo ab. Zu seinen schwersten Zeiten brachte der Skandal-Boxer satte 160 Kilo auf die Waage und hatte laut eigener Aussage „Rücken-Fett und einen Arsch, der wie ein Auskehrer aussah“.
Im Mai letzten Jahres starb die Tochter des US-Stars, Exodus (? 4), nach einem Unfall zuhause: Sie hatte sich scheinbar aus Versehen mit einem Seil stranguliert. Tyson drohte an seiner Trauer zu zerbrechen, begriff letzen Endes jedoch, dass er sich um seine verbleibende Familie, drei Ex-Frauen und sechs Kinder, kümmern muss.
„Ich trainierte sehr viel und versuchte, wieder mehr Vertrauen zum Leben zu haben“, erinnerte sich der Muskelprotz und verdeutlichte: „Ich wollte ein anderes Leben. Ich fühlte mich als würde ich sterben. Es gab einen Vorfall in meinem Leben, bei dem ich meine vierjährige Tochter durch einem Unfall zuhause verlor – ich wollte nicht mehr leben.“
Niedergestreckt durch den schweren Verlust regte sich plötzlich neue Energie in dem Promi. Tyson beschrieb seine Wandlung: „Ich musste mein Leben ändern. Ich wollte alles verändern, das ich nicht an mir mochte. Ich änderte alles, was ich als Mensch gewesen war. Ich rauche nicht mehr. Ich wollte alles aufgeben.“
Nicht seine vielen Laster sieht Mike Tyson als das Problem seines Lebens, vielmehr seine Art zu denken. „Ich hatte kein Problem mit Drogen oder so“, betonte der Boxer, „mein Problem war das Denken. Meine Gedanken waren gebrochen.“
Jetzt genießt das Schwergewicht seine Zeit mit der Familie, fühlt sich aber immer noch „isoliert“. Nur selten verlässt er das Haus, in einen Boxring würde Mike Tyson nie wieder steigen.  (CoverMedia)

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