Freitag, 2. Juli 2010 21:39 Uhr

Darum will Christopher Nolan „Batman 3“ nicht in 3D

Los Angeles. Keine Freund der 3D-Brillen: Christopher Nolan (39) wird seinen schon sehnlichst erwarteten neuen ‚Batman‘-Streifen möglicherweise ganz klassisch in 2D drehen. Der Regisseur (‚The Following‘) ist „skeptisch“ hinsichtlich des neues 3D-Hypes und weigert sich, Berichte zu bestätigen, sein neuer Batman würde auch dreidimensional über die Kinoleinwände flattern. Generell steht er persönlich nämlich auf die traditionelle Filmtechnik, verriet der Brite: „Ich werde abwarten und sehen, wie sich das mit 3D weiter entwickelt“, erklärte Nolan der britischen Zeitung ‚The Daily Telegraph‘.

 
„Es ist in den vergangenen Jahren immer mal wieder aufgekommen und wieder verschwunden. Ich persönlich genieße es nicht, Filme in 3D zu sehen, weil ich denke, ein gut geschossener und gut produzierter Film hat bereits eine starke dreidimensionale Qualität, deswegen stehe ich der Technik eher skeptisch gegenüber. Ehe wir nicht die Gläser loswerden oder wir den Prozess massiv verbessern können, bleibe ich argwöhnisch.“
Doch obwohl er eine Abneigung gegen die 3D-Technik hegt, gab Nolan zu, dass ‚Warner Bros.‘ sich nach neuen Möglichkeiten, den ‚Batman‘-Film zu drehen, umsieht. Er sagte zudem, dass, wenn das Publikum unbedingt 3D haben wolle, man sich diesem Wunsch wohl oder übel fügen müsse: „Aber wir schauen uns das an und wenn es das ist, was das Publikum von Kassenschlagern erwartet – und wir machen Kassenschlager – dann ist es etwas, das wir angehen.“
Der dritte ‚Batman‘-Teil unter der Regie von Christopher Nolan soll ab dem kommenden März gedreht werden. (CoverMedia)

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