Darwin-Award: Diese skurrilen Todesfälle sind die Gewinner

Darwin-Tag: Diese skurrilen Todesfälle gewannen den Darwin-Award

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12.02.2021 18:50 Uhr

Heute ist Darwin-Tag. Das ist ein weltweit gefeierter Gedenktag, der jährlich am 12. Februar, dem Geburtstag Charles Darwins, begangen wird. Der Darwin-Tag versteht sich als Hommage an Darwins Beitrag zur Wissenschaft. Stichwort: natürliche Selektion…

Charles Darwin ist bekannt für seine Evolutionstheorie der natürlichen Selektion. Und obwohl Todesfälle immer tragisch sind, sind einige doch so vorhersehbar gewesen, dass man sich an den Kopf fassen möchte. Denn mit einer Sekunde Nachdenken hätte das Leben weitergehen können. Dennoch lassen Leute regelmäßig aufgrund von bescheuerten Ideen ihr Leben und entfernen sich aus dem menschlichen Genpool – dafür bekommen sie den „Darwin Award“. Hier gibt’s anlässlich des 212. Geburtstag des Wissenschaftlers Charles Darwin eine Zusammenfassung der skurrilsten Todesfälle, die den Award erhielten!

Platz 8: Quickie gone wrong

Bereits in der Fahrschule ist eines der obersten Gebote: Wenn man auf der Autobahn liegen bleibt, sofort aus dem Auto aussteigen und hinter die Leitplanke! Einem Brasilianer und seiner Partnerin war das wohl missfallen – sie entschieden sich, um sechs Uhr morgens auf der rechten Fahrbahn der Via Dutra einen Quickie zu haben. Die Via Dutra ist die größte Autobahn Brasiliens. Es kam, wie es kommen musste, und ein LKW krachte hinten in den Wagen und das war es dann. Ein Bilderbuch-Fall für die „Darwin Awards“: Die natürliche Selektion schlägt zu, während die Intelligenzbestien versuchen sich fortzupflanzen!

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Platz 7: Züge sind kein Spielzeug

In „Madagascar 3: Flucht durch Europa“ sieht es so einfach aus: Die Figur Captain Chantal DuBois legt sich auf die Gleise und ein Zug donnert über sie hinweg. Natürlich bleibt sie unversehrt. Zwei Fußball-Fans hatten wohl genau dieses Szenario im Kopf, als sie während der Wartezeit auf den Zug den Stunt kopieren wollten. Kurzerhand legten sich die beiden auf die Gleise, längs natürlich. Spoiler alert: Solche Stunts funktionieren wirklich NUR in Filmen. Das mussten die beiden persönlich feststellen, denn sie kamen beim Versuch um.

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Platz 6: Alkohol – kenn dein Limit

Das kennt doch jeder: Man kommt nach Hause nach einer feuchtfröhlichen Nacht mit den Freunden und findet seinen Schlüssel nicht. Mittlerweile haben wohl die meisten einen Ersatzschlüssel rumliegen, aber nicht so der Österreicher, um den es jetzt geht. Nein, dieser Mann brauchte ein Abenteuer und entschied sich spontan, einfach in seine eigene Wohnung einzubrechen. Natürlich blieb er auf der Hälfte stecken, wie konnte es auch anders sein? Wie er es allerdings geschafft hat, den Wasserhahn zu betätigen und in seiner eigenen Spüle zu ertrinken, wird wohl auf ewig ein Rätsel bleiben. Seinen verloren geglaubten Schlüssel fand die Polizei im Nachhinein übrigens in der Hosentasche der Leiche.

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Platz 5: Staatsanwalt mit wenig im Kopf

Um Staatsanwalt werden zu können, muss man etliche Jahre an Studium und Ausbildung absolvieren. Im Falle des Staatsanwaltes dieser Geschichte erkennt man allerdings, dass all diese Bildung rein gar nichts über die Intelligenz aussagen muss. Während einer Gerichtsverhandlung versuchte dieser Herr nämlich zu beweisen, dass in der Pistole des Angeklagten noch eine letzte Kugel sei. Den Beweis erbrachte er dann nämlich ganz clever, indem er sich einfach selbst in den Kopf schoss. Frei nach dem Sprichwort „Beweis geglückt, Patient tot“, oder so ähnlich.

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Platz 4: Stiftung Warentest – sehr schlecht

Dieser Fall stellte die Polizei vor ein Rätsel: Ein Mann im englischen Leicester wurde mit Messerstichen im Oberkörper aufgefunden. Fremdverschulden konnte ausgeschlossen werden und zu seinen Lebzeiten herrschte auch keine Suizidgefahr. Wieso ist dieser Mann also tot? Die Lösung ist so dämlich, dass man nur den Kopf schütteln kann: Laut seiner Ehepartnerin wollte der Mann unbedingt herausfinden, ob seine neue Jacke Messerstichen standhalten würde. Dass er die Jacke dazu einfach hätte ausziehen können, falls sie sie nicht abhält, ist ihm wohl nicht in den Sinn gekommen. Das Experiment ist eindeutig nicht geglückt, und die Jacke bekäme von ihm sicher nur eine Ein-Stern-Bewertung beim Händler.

Platz 3: Falsche Versprechungen kosten Leben

Wir kennen sie doch alle: Produkte, die von den Verkäufern hoch angepriesen werden und im Endeffekt nur durchschnittlich bis schlecht sind. Ein Rechtsanwalt müsste sich mit solchen leeren Versprechungen ja eigentlich auskennen, und nicht einfach blindes Vertrauen schenken. Ja, er müsste… Der Rechtsanwalt dieser Geschichte war allerdings leider zu gutgläubig. Sein Glaser hatte ihm wohl eingeredet, die Fensterscheiben seines Büros seien stabil wie sonst was. Um das nachzuprüfen, entschied sich der Rechtsanwalt für einen Test, indem er sich dagegen warf. Nun ja, der Glaser hatte gelogen. Und das Büro des Rechtsanwalts lag im 24. Stock eines Hochhauses. Upsi…

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Platz 2: Der schlechteste Terrorist der Welt

Auf der Welt gibt es leider viel zu viele Terroristen, die unschuldigen Menschen nach dem Leben trachten. Umso erfrischender ist es, dass es scheinbar auch welche gibt, die so dämlich sind wie der Kandidat dieser Story! Hier hat im Jahr 2000 nämlich ein irakischer Terrorist getan, was Terroristen eben so tun, und per Post eine Bombe verschickt. Rücksichtsvoll wie er ist, schrieb er sogar eine Rücksendeadresse aufs Etikett! Allerdings hatte er scheinbar die Portokosten nicht im Kopf. Da der Versand wohl teurer war als erwartet, schickte die Post das Paket einfach an den Sender zurück. Der freute sich über Post, öffnete das Päckchen und… BOOM! Ein Terrorist weniger.

Platz 1: Das verhängnisvolle Huhn

Es gibt öfter mal die Debatte, ob der Mensch eine der intelligentesten Arten der Welt ist. Diese Geschichte hier beweist aber eindeutig das Gegenteil. In Ägypten fiel im Jahr 1995 ein Huhn in einen 20 Meter tiefen Brunnen. Der Farmer, ein 18-jähriger Junge, wollte das Huhn nicht dem sicheren Tod überlassen und sprang kurzerhand hinterher, um es zu retten. Dabei hatte er jedoch die Unterströmung unterschätzt und ertrank. So weit, so tragisch, aber nicht der Grund für den „Darwin Award“.

Auftritt der Geschwister: Die beiden wollen ihren Bruder unbedingt retten, können aber nicht schwimmen. Dennoch fest entschlossen ihn zu retten, springen auch sie in den Brunnen. Welch Überraschung: Auch sie werden von der Unterströmung erfasst und ertrinken. Zwei ältere Männer, die die Szene beobachtet hatten, eilten zur Rettung und… man kann es sich ausmalen… springen und ertrinken aufgrund der Unterströmung. Fazit: Nur das Huhn überlebte. Was uns das über den intellektuellen Unterschied der Arten sagt, kann man interpretieren wie man will.

(AKo)