Dienstag, 20. Februar 2018 09:32 Uhr

„Das Boot“: Die Serie ist abgedreht

Ein Klassiker in neuem Fahrwasser. Die Neuverfilmung von „Das Boot“, dem gleichnamigen Romans von Lothar-Günther Buchheim, ist im Kasten: die finalen Szenen der neuen Serie wurden in Malta in einem Wasserbecken sowie auf offenem Meer abgedreht.

"Das Boot": Die Serie ist abgedreht

August Wittgenstein, Rick Okon und Franz Dinda. Foto: Sky Deutschland/Nik Konietzny“

Die neue Serie ist inspiriert vom Oscar- und Golden Globe-nominierten Meisterwerk von Wolfgang Petersen und dem Bestseller von Lothar-Günther Buchheim. Die 26,5 Millionen Euro teure Produktion vereint zwei parallel verlaufende Handlungsstränge an Land und auf offener See und erweckt die Sinnlosigkeit des Zweiten Weltkrieges eindrucksvoll zum Leben. Gefilmt wurde an Drehorten in München, La Rochelle, Prag und Malta. „Das Boot“ wird voraussichtlich Ende 2018 exklusiv auf Sky in Deutschland, Österreich, Italien, Großbritannien und Irland zu sehen sein. International wird die Serie von Ko-Produktionspartner Sonar Entertainment vertrieben.

Komplettes U-Boot aufgebaut

Während des 105-tägigen Drehs wurde unter anderem in den Straßen von La Rochelle gefilmt, um die aufkommende Résistance und die Unruhen an Land zu zeigen. Als weiterer Drehort diente zudem die dortige Marinebasis. Zwei Monate dauerte die Sanierung der 240 Tonnen schweren Außenfassade des U-Bootes, das im Hafen von La Rochelle und vor der Küste Maltas zum Einsatz kam. Das 45 Meter lange Set der U-Boot-Innenräume, das für die Dreharbeiten in Prag verwendet und hydraulisch zum Leben erweckt wurde, wurde 15 Wochen lang aufgebaut. Es ist komplett mit Kontrollraum, Funkraum, Torpedoraum, Kapitänskajüte, Kajüte des Obermaats, Maschinenräumen, Kombüse, Hydrophonraum, Kommandoturm und Kapitänsquartier ausgestattet.

"Das Boot": Die Serie ist abgedreht

Vicky Krieps. Foto: /Sky Deutschland/Nik Konietzny

Regisseur Andreas Prochaska sagt über den Abschluss der Dreharbeiten: „Erzählerisch stand für uns die enge Verknüpfung der beiden Handlungsstränge – das klaustrophobische Leben an Bord der U-612 und die aufkommende Résistance in La Rochelle – im Vordergrund. Ich glaube, dass die Dynamik, die durch den Wechsel zwischen den Szenen an Land und auf See entsteht, ein besonderes Erlebnis für die Zuschauer sein wird.“

1000 Statisten und 79 Schauspieler

Insgesamt waren 79 Schauspielern und beinahe 1.000 Statisten dabei. Zur internationalen Besetzung von Das Boot gehören Schauspieler aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA, darunter Vicky Krieps („Der seidende Faden“, siehe Foto), Tom Wlaschiha („Game of Thrones“), Lizzy Caplan („Masters of Sex“), Rick Okon („Tatort“), August Wittgenstein („The Crown“), Vincent Kartheiser („Mad Men“), James D’Arcy („MARVEL’s Agent Carter“), Thierry Frémont („Juste un regard“), Rainer Bock („Inglourious Basterds“), Leonard Scheicher („Finsterworld“), Robert Stadlober („Sommersturm“), Franz Dinda („Die Wolke“) und Stefan Konarske („Der junge Karl Marx“).

Rick Okon, der den U-Boot-Kaleun Klaus Hoffmann darstellt, ergänzt: „Die Rolle des Kapitäns zu übernehmen war für mich eine großartige und gleichzeitig intensive Erfahrung. Bei den Dreharbeiten der U-Boot-Szenen wurde uns klar, wie hart das Leben an Bord gewesen sein muss. Und zu wissen, dass damals von 30.000 U-Boot-Soldaten nur ein kleiner Bruchteil überlebt hat, macht einem die Brutalität des Krieges erschreckend deutlich.“

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren