01.11.2020 15:00 Uhr

Das gehört nicht ins Schlafzimmer

Wer Probleme mit dem Schlafen hat, sollte seine Umgebung genau betrachten. Denn auch die kann stören. Das sollte aus dem Raum verbannt werden.

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Das Schlafzimmer ist der Ort zum Abschalten und Entspannen. Oder sollte es zumindest sein. Oftmals sind hier jedoch mittlerweile Dinge – oder Lebewesen – eingezogen, die verhindern, dass der Raum zur Oase der Ruhe wird. Es gibt einiges, was man am besten komplett daraus verbannt.

Smartphone und andere elektronische Geräte

Nachrichten durchsehen und beantworten, Blogartikel und News lesen, das alles ist mittlerweile ganz bequem im Bett möglich. Ratsam ist es dagegen nicht, sich vor dem Schlafen noch einmal ausführlich mit dem Smartphone zu beschäftigen. Der Grund ist die bläuliche Strahlung von elektronischen Bildschirmen. Durch diese schüttet der Körper weniger Melatonin aus. Dabei handelt es sich um eines der Hormone, die den Tag-Nacht-Rhythmus steuern, seine Aufgabe ist es, dem Körper zu zeigen, dass er müde ist. Zudem sollte man elektronische Geräte auch nicht über Nacht in der Nähe aufladen, da hier die zwar relativ geringe, aber durchaus vorhandene Gefahr eines Elektronikbrandes besteht.

Haustiere

Viele Menschen haben Hund, Katze und Co. gerne den ganzen Tag um sich und lieben es auch nachts, mit ihrem Vierbeiner zu kuscheln. Ob das mit den eigenen Hygienevorstellungen zusammenpasst, muss jeder für sich selbst entscheiden. Allerdings haben die meisten Tiere ein anderes Schlafverhalten als wir Menschen, teilweise sind sie erst in der Nacht richtig aktiv oder sie wachen bereits durch kleinste Geräusche auf. Ein waches Tier verursacht jedoch Unruhe und stört dadurch den Schlaf seines Besitzers. Es ist also besser, seinem Haustier einen eigenen, kuscheligen Schlafplatz einzurichten.

Emotionale Bilder

Familienfotos sind häufig mit schönen Erinnerungen an liebe Menschen verbunden. Es kann aber passieren, dass sie auch an mit diesen Menschen verbundene Verpflichtungen und unerledigte Aufgaben erinnern, die einen dann vom Einschlafen abhalten. Deswegen ist es besser, diese schönen Bilder in anderen Räumen in der Wohnung aufzustellen – dort haben auch die Besucher etwas von den Fotos.

Krimskrams

Äußerliche Unordnung erzeugt auch Unruhe im Inneren. Deswegen ist es ratsam, den Raum, in dem man ruhig schlafen möchte, ordentlich zu halten und so wenig „Zeug“ wie möglich darin aufzubewahren. Am besten schafft man vor dem Zubettgehen alles direkt wieder zurück an seinen gewohnten Platz. Das spart den Anblick des unordentlichen Raums sowie das schlechte Gewissen über den ganzen Krempel, der dort herumliegt.

Halogenlampen

Halogenlampen haben sowohl einen hohen Energieverbrauch als auch ein erhöhtes Brandrisiko. Es ist sicherer und günstiger, sie aus dem Schlafzimmer zu verbannen. Dennoch muss man nicht auf ein schönes Lichtspiel verzichten. Statt Halogenlampen kann man beispielsweise auf LEDs zurückgreifen.

Elektroheizung

Wenn es im Winter kalt ist, schafft eine mobile Elektroheizung zusätzliche Wärme – oft bis weit über die empfohlene Schlaftemperatur von 15 bis 18 Grad hinaus. Man sollte nachts daher auf diese zusätzliche künstliche Wärmequelle verzichten und sich lieber in eine weitere Decke einkuscheln.

Schreibtisch

Die beste Möglichkeit, einen erholsamen nächtlichen Schlaf zu verhindern, ist es, die Arbeit mit ins Bett zu nehmen. Deshalb sollte der Schreibtisch sich in einem anderen Raum befinden oder zumindest vom Bett aus nicht zu sehen sein.

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