Freitag, 13. Januar 2012 19:37 Uhr

„Das Große Hobbit-Buch“ erscheint im März

Stuttgart. Wenn „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ am 13. Dezember 2012 in die Kinos kommt, werden wieder einmal Kinoträume wahr. Schon ab dem 19. Januar wird der Trailer zum Film Zuschauer aller Altersgruppen neugierig machen und in den deutschen Kinos gezeigt.

Ein Wiedersehen mit Gandalf, Frodo und Legolas, eine neue Geschichte aus Mittelerde – Peter Jacksons zweiteilige „Hobbit“-Verfilmung ist mit Sicherheit die sehnlichst erwartete Fortsetzung überhaupt. Um den Ansprüchen der Fans zu genügen, investierten die „Herr der Ringe“-Macher fünf Jahre Vorbereitung und eine halbe Milliarde Dollar.

Schließlich ist auch die literarische Vorlage ein Blockbuster: Tolkiens Romanerstling „The Hobbit, Or There and Back Again“ (so der vollständige Titel) erschien 1937 zum ersten Mal und wurde sofort ein Riesenerfolg. Bis heute verkaufte sich die Geschichte um Bilbo Beutlin, den ersten Ringträger, rund 100 Mio. Mal – und gehört damit zu den meistverkauften Büchern aller Zeiten. In der Hobbit Presse Klett-Cotta erschien 1998 die erste vollständige deutsche Übersetzung.

Tolkien hat die Geschichte zunächst für seine Kinder erfunden. Mit jeder Überarbeitung wurde sie reifer und schöner. Bis J. R. R. Tolkien dem Buch 1966 seine endgültige Form verlieh. In Deutschland erschien 1998 in der Hobbit Presse Klett-Cotta die letztgültige Übersetzung von Wolfgang Krege, „Der Hobbit oder Hin und zurück“. Dabei wurde besonderen Wert darauf gelegt, den Text komplett zu übertragen und die zahlreichen Lieder – die auch im Film eine wichtige Rolle spielen – mit ihrem ganzen Charme vollständig nachzudichten. Alle Ortsnamen und Figurennamen, die uns im „Herrn der Ringe“ und in anderen Teilen von Tolkiens großer Mittelerde-Saga wiederbegegnen, sind sorgfältig angeglichen.

Peter Jackson und seine Filmcrew machten von Anfang an klar: Sie wollen uns den „ganzen Hobbit“ präsentieren – nicht nur das an sich schon spannende Kernthema einer halsbrecherischen Schatzsuche und eines spektakulären Drachenkampfs, sondern auch die historischen Hintergründe, wie sie zum Beispieln in den Anhängen zum „Herrn der Ringe“ wiedergegeben sind. Weil schon im „Hobbit“ die Weichen für das weitere Geschick Mittelerdes gestellt werden, webt der Film noch andere Erzählungen Tolkiens in die Handlung mit ein. Etwa die gleichzeitig stattfindende Schlacht um die düstere Feste Dol Guldur aus dem „Silmarillion“ sowie Passagen aus den Anhängen zum „Herrn der Ringe“ und den „Nachrichten aus Mittelerde“. Auch sie werden exklusiv in der Hobbit Presse Klett-Cotta verlegt.

In der Hobbit Presse Klett-Cotta erscheinen die Werke von J. R. R. Tolkien in vorbildlichen, wunderschön ausgestatteten Ausgaben. Michael Klett, Sohn des Schulbuchverlegers Ernst Klett, gründete die Hobbit Presse 1969. Er gilt nicht nur als Entdecker J. R. R. Tolkiens für den deutschen Markt, er initiierte auch die deutsche Übersetzung des vielschichtigen Mammutwerks „Der Herr der Ringe“ durch Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann und später von Wolfgang Krege. Seitdem ist die Hobbit Presse die Heimat der Hobbits in Deutschland. In den Folgejahrzehnten erschienen hier auch Tolkiens große Hintergrundtexte wie „Das Silmarillion“ (Übers. Wolfgang Krege) und „Nachrichten aus Mittelerde“ (Übers. Hans J. Schütz). Sie werden in Jacksons Verfilmung ebenfalls eine Rolle spielen. „Das Große Hobbit-Buch“ von Douglas A. Anderson, das am 15. März erscheinen wird, beleuchtet schließlich alle Hintergründe zum Hobbit.

Fotos: Warner Bros. Pictures Release

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