Donnerstag, 17. April 2008 17:08 Uhr

Das Märchen vom Marilyn-Sextape

Die US-Seite „Defamer“ hegt Zweifel an der Echtheit der Geschichte um das angeblich für 1,5 Millionen  Dollar verkaufte 15 Minuten Blow-Job Tape mit Marilyn Monroe in der, nun ja, Hauptrolle. Der durchaus anerkannte Monroe-Devotionalien-Sammler Keya Morgan(38), der die Geschichte gegenüber der „New York Post“ ins Rollen gebracht hat, sei doch nur daran interessiert, sich und den Dokumentarfilm, an dem er gerade arbeite, ins Gespräch zu bringen. Er habe weder den Namen des Käufers oder Verkäufers erwähnt, geschweige denn den Nachweis erbracht, dass dieser Kauf überhaupt zustande gekommen sei. Ein Experten-Team um die Monroe-Kenner Mark Bellinghaus (sammler), Ernest W. Cunningham (Monroe-Biograf) und die freie Journalistin Jennifer J. Dickinson entlarven das Tape als „Hoax“, eine Ente. Schon am 26. Juni 1952 bezeugte Marilyn Monroe vor Gericht, auch um ihren Ruf vor Anschuldigungen zu schützen, dass eine Pornografie-Ring angebliche Bilder von ihr verkaufen wolle.

Keya Morgan brachte nun das ein Gerücht von der Existenz des Films mit Marilyn Monroe in Umlauf, mit der  Behauptung, der stamme aus der Zeit, als sie noch ein Starlet wasr.  Morgan behauptet, dass es sich um eine unerlaubte Kopie eines vom FBI konfiszierten Films handle. Wenn der Film in dieser Zeit hergestellt wurde, warum sollte ausgerechnet das FBI dem solch eine Bedeutung beimessen, in den sie ihn aufbewahrt? In einer Zeit, wo Monroe völlig unbekannt war und ihr Ruhm gar nicht abzusehen war.

Und vor allem: Wenn das Original indiziert ist, wieso hat das FBI dann den Verkauf nicht verhindert?

In dem schwülstigen Filmchen „The Apple Knockers and the Coke“ vollführt eine Frau einen Striptease, rollt einen Apfel auf ihrer Brust und nippt schließlich an einem Soda. Jeder wollte in diesem Film die junge Marilyn Monroe um die Zeit ihrer Nacktfotos für den allerersten „Playboy“ erkennen. Die Darstellerin mit dem Apfel war allerdings nicht Marilyn, sondern Arlene Hunter, das es im August 1954 noch zum „Playmate des Monats“ bringen sollte. Morgan redet auch von dem berühmten Leberfleck, an dem man sofort erkennen könne, dass es Marilyn sei. Was für ein merkwürdiger Beweis… Mehr

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