Sonntag, 8. Januar 2012 14:46 Uhr

Das RTL-Supertalent Leo Rojas muß in einer Arztpraxis putzen

Berlin. Manchmal ist Geld und Ruhm eben doch nicht alles. Leo Rojas, der Gewinner der letzten „Supertalent“ -Staffel, kann sich nach seinem Sieg nicht entspannt zurücklehnen und seine neue Berühmtheit genießen. Im Gegenteil, der Panflötenspieler geht in nämlich in einer Arztpraxis putzen, damit er nicht abgeschoben wird. Der Ecuadorianer hat noch immer keine Aufenthaltsgenehmigung, obwohl er bereits seit 12 Jahren in Deutschland lebt.

Erst hatte der 27-jährige nur ein Touristenvisum und bekam dann 2011 eine Aufenthaltsgenehmigung, allerdings nur für ein Jahr. Die läuft nun bald ab.

Rojas kann natürlich mit den 100.000 Euro Preisgeld und seinem Plattenvertrag nicht viel anfangen, solange er ständig in Sorge sein muss, ob er in Deutschland bleiben kann. Ein bisschen Glück hat der lebenslustige Leo jetzt aber doch. Dem Berliner ‚Kurier‘ sagte er datzu: „Manche behaupten, ich würde bevorzugt, wegen meinem Sieg beim Supertalent“. Dies könne er jedoch nicht feststellen.

Die Ausländerbehörde verlängerte seine Genehmigung nun bis 2013, aber nur aufgrund eines Putzjobs in einer Berliner Arztpraxis und seiner vierjährigen Ehe mit einer Polin.

Ein Glück, denn dann kann Leo sich mit seinen Fans gemeinsam auf sein erstes Album „Spirit Of The Hawk“ freuen. Das erscheint am 27. Januar.

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren