Donnerstag, 3. Oktober 2019 10:23 Uhr

David Hasselhoff: Fans sagen „Danke für den Mauerfall“

Patrick Becher/ Starpress

Mit dem Cover-Song „Looking for Freedom“ erreichte David Hasselhoff vor 30 Jahren zahlreiche Fans: Das Lied über die Freiheit drang inmitten der Wendezeit bis nach Ostdeutschland. Dort hat der Titel noch heute Bedeutung.

„Die Leute lieben mich noch nach 30 Jahren“, freute sich der einstige US-Serienheld aus „Baywatch“ und „Knight Rider“ gegenüber dem Portal t-online.de. „Bei meinen Konzerten halten sie Schilder hoch, auf denen steht: ‚Danke für den Mauerfall‘.“ (Hasselhoff hatte damals am Brandenburger Tor gesungen. Nur eben nicht im Umfeld des Mauerfalls, sondern zu Silvester 1989 sang er vor über 500.000 Menschen.)

„Die meinen das ernst“

Jedenfalls habe der US-Star zuerst gedacht, dieses „Danke!“ sei ein Scherz. „Dann habe ich herausgefunden, dass das nicht so ist. Ich habe bemerkt, diese Leute sind aus Ostdeutschland und die meinen das ernst. Das hat mich wirklich berührt.“ Es sei toll, David Hasselhoff zu sein, weil er Menschen bewegen könne. Mit dem (angeblichen) Gerücht, er sei der Meinung, die Mauer zum Einstürzen gebracht zu haben, räumte der Schauspieler und Sänger auf: „Ich habe nie nie nie niemals so etwas behauptet“, sagte der 67-Jährige. Stimmt. Offenbar will der Star auch gar nicht wahrhaben, wieviel Ironie eigentlich hinter der Behauptung steckt, die sich längst zum Running Gag entwickelt hat.

Hasselhoff auf Tour

30 Jahre nach seinem Hit „Looking for Freedom“ (Das Original sang eigentlich Tony Marshall) versicherte David Hasselhoff zudem: „Meine persönliche Freiheit habe ich, wenn mich jemand liebt, einfach nur, weil ich David bin und nicht weil ich DER David Hasselhoff bin.“ Das Glück hat er mit seiner Frau Hayley. Im Juli 2018 heiratete er die 27 Jahre jüngere walisische Verkäuferin, die er sieben Jahre zuvor kennenlernte.

Übrigens: Hasselhoff ist seit Mittwoch mit seiner „Freedom! The Journey Continues“-Tour unterwegs. Am heutigen Tag der deutschen Einheit gastiert der 67-Jährige in der Berliner Max-Schmeling-Halle.

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