Mittwoch, 19. Juni 2019 13:27 Uhr

David Hasselhoff hält an seiner Theorie der Wiedervereinigung fest

Foto: FayesVision/WENN.com

„Looking for freedom“ ist wahrscheinlich das erste, was einem in den Kopf kommt, wenn der Name David Hasselhoff fällt. Danach folgt die rote Badehose aus „Baywatch“ und „Knight Rider“. 1989 gab David Hasselhoff mit seinem Song dem noch geteilten Deutschland ein Freiheitsgefühl, das bis heute mitschwingt.

David Hasselhoff hält an seiner Theorie der Wiedervereinigung fest

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Erinnerungen, die auch dem 66-Jährigen bleiben und ihn mit Deutschland verbinden: „Ich glaube, es liegt vor allem daran, dass ich Deutschland immer die Treue gehalten habe. Ich trete hier seit 30 Jahren regelmäßig auf. Und es berührt mich noch immer, wenn Menschen auf mich zukommen und mir erzählen, dass „Looking for Freedom“ ihnen 1989 den Mut und die Kraft gab, gegen das DDR-Regime auf die Straße zu gehen. Wenn ein Lied eine solch große Bedeutung im Leben von Menschen hat, ist das etwas Einzigartiges für einen Künstler. Deshalb gehört mein Herz Berlin – besonders den Menschen im Osten der Stadt.“

„Menschen müssen noch immer um ihre Freiheit kämpfen“

Zwar wurde mit dem Mauerfall in Berlin ein Stück Geschichte geschrieben, doch das reicht David Hasselhoff nicht, wie er im Gespräch mit „Das neue Blatt“ verrät:  „Die Mauern von heute existieren vor allem in unseren Köpfen. Menschen müssen noch immer um ihre Freiheit kämpfen: die Freiheit von Missbrauch, die Freiheit von Hass, die Freiheit vom Urteil anderer. Ich finde es grässlich, dass wir den Wert eines Menschen noch immer nach dessen Religionszugehörigkeit oder sexueller Orientierung bemessen. Und dass generell über jeden so schnell und hart geurteilt wird.“

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