15.11.2020 21:32 Uhr

Davon bekommt „Tatort“-Star Karin Hanczewski Albträume

Im Dresdner "Tatort: Parasomnia" treffen Winkler, Gorniak und Schnabel auf Geister. Was Schauspielerin Karin Hanczewski privat Albträume bereitet, verrät sie im Interview.

© MDR/MadeFor/Daniela Incoronato

Im neuen Dresdner „Tatort: Parasomnia“ (15.11., 20:15 Uhr, das Erste) bekommen Krimifans einen Horrorschocker serviert, der unter die Haut geht. Mittendrin ist Kommissarin Karin Gorniak – seit 2016 verkörpert von Karin Hanczewski (38) -, die zusammen mit ihren Kollegen Peter Michael Schnabel (Martin Brambach, 53, „Wellness für Paare“) und Leonie Winkler (Cornelia Gröschel, 32, „Honigfrauen“) einen grausamen Serienmörder jagt. Im Zentrum des Geschehens steht das Mädchen Talia (Hanna Schiller, 20), die an der Schlafstörung Parasomnie leidet und Gespenster sieht.

Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news verrät die Berliner Schauspielerin Karin Hanczewski, ob sie an Geister glaubt, was ihr Albträume beschert und wie es mit dem Dresdner „Tatort“-Team weitergeht.

Der „Tatort: Parasomnia“ erinnert eher an einen Horrorfilm als an einen Krimi. Sind Sie ein Fan von richtigen Schockern?

Karin Hanczewski: Als Jugendliche habe ich gern Horrorfilme geschaut, mit Freunden. Jetzt bin ich da sensibler geworden und bekomme von solchen Filmen schnell Albträume – und davon bleibe ich lieber verschont.

Haben Sie vorher schon einmal von der Schlafstörung Parasomnie gehört?

Hanczewski: Nein, ich musste den Begriff erstmal nachschlagen.

Im „Tatort: Parasomnia“ geht es um ein Mädchen (Talia), dass glaubt, Geister zu sehen. Glauben Sie an Gespenster?

Hanczewski: Nein.

Am Ende des Krimis rettet Talia die Kommissarin Leonie Winkler durch eine Vorahnung. Glauben Sie, dass es so etwas wirklich gibt?

Hanczewski: Ich glaube an Energien. Daran, dass man sich mit Menschen und Ideen verbinden und auch Dinge spüren kann. Aber Vorahnungen? Ich weiß nicht…

Der „Tatort“ dreht sich auch um das Thema Verdrängung. Fällt es Ihnen leicht, Dinge loszulassen oder sich unangenehmen Dingen zu stellen?

Hanczewski: Im Loslassen bin ich leider nicht so gut. Auch Veränderungen zu akzeptieren, so notwendig sie im Leben auch sind und so sehr sie auch dazugehören, fällt mir eher schwer. Unangenehmen Dingen stelle ich mich, je älter ich werde, aber schon. Das ist mir lieber, als damit lange herumzulaufen.

Im Krimi wird auch thematisiert, dass in der DDR Akten über Serienmörder verschwanden. Wussten Sie das vor dem Dreh?

Hanczewski: Nein, das wusste ich nicht. Aber es hat mich auch nicht gewundert, dass solche Dinge unter Verschluss gehalten wurden.

Wissen Sie schon, wie es mit dem Dresdner „Tatort“-Team weitergeht?

Hanczewski: Wir machen nächstes Jahr wieder zwei „Tatorte“, aber ich kenne die Bücher noch nicht. Deshalb kann ich vermutlich nur so viel sagen: Wir werden den Mörder kriegen!

(amw/spot)