25.04.2020 08:39 Uhr

Demi Lovato: „Ich bin es gewohnt mich zu isolieren“

imago images / UPI Photo

Für Demi Lovato ist es nichts Neues isoliert zu sein. Die Sängerin verbrachte im letzten Jahr einige Zeit in einer Entzugsklinik, nachdem sie sich versehentlich eine Überdosis verabreicht hatte.

Laut Demi erinnere sie der aktuelle Lockdown aufgrund der Corona-Krise ein wenig an diese schwierige Zeit in ihrem Leben. In einem Interview mit Jameela Jamil erklärte sie: „Es ist lustig, dass ich gerne zuhause bleibe, denn ich mag den Trubel nicht…Ich bin an die Selbstisolation gewöhnt, ich habe mit einigen Freunden aus der Behandlung gesprochen. Ich sagte nur ‚Das ist wie ein Entzug.‘ Man muss in einer Einrichtung bleiben, meistens irgendein Haus mit Betten oder so. Sie haben nur kein Fernsehen oder Telefon, also ist das hier echter Luxus.

Quelle: instagram.com

Hilfe für psychisch Kranke

Erst vor kurzem sprach Demi darüber, dass es ihrer Meinung nach ein Zeichen von Stärke sei, wenn sich ein Mensch mit mentalen Problemen Hilfe suche. Deshalb gründete sie den ‚Mental Health Fund‘, der Ansprechpartner für psychisch Erkrankte sein soll.

Im Interview mit ‚People‘ sagte Demi über ihr Projekt: „Es ist so wichtig, dass Menschen diese Hilfen haben, denn manchmal fühlt man sich richtig allein und man weiß nicht, an wen man sich wenden oder mit wem man reden soll. Man hat Angst, dass seine Gedanken zu düster sind und man braucht eine Richtung…Um Hilfe zu bitten ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist ein Zeichen von Stärke. Oft sagt uns die Gesellschaft, dass wir schwach sind, wenn wir um Hilfe bitten. Aber das stärkste, das jemand tun kann, ist den ersten Schritt in Richtung Hilfe zu machen, egal in welcher Form.“ (Bang)

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