17.04.2020 12:03 Uhr

Demi Lovato: „Ich habe keine Lust mehr, mich fertig zu machen“

imago images / ZUMA Wire

Sängerin Demi Lovato hat über das wohl schlimmste Ereignis für sie selbst im Jahr 2018 gesprochen. Die ‚Sober‘-Interpretin wurde im Juli des Jahres wegen einer fast tödlichen Drogen-Überdosis ins Krankenhaus gebracht, woraufhin sie sich anschließend in eine Entzugsklinik einweisen ließ.

Heute möchte sie anderen mit ihrer Erfahrung helfen, wie sie im Interview mit dem Modemagazin ‘Harper’s Bazaar’ offenbarte.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Demi Lovato (@ddlovato) am Apr 16, 2020 um 7:46 PDT

Der Druck war zu viel

„Es ist wichtig, Liebe und Unterstützung bei anderen zu suchen.“ Am Schwersten ist es für sie gewesen, sich durchzukämpfen. „Wenn du dich zehn Jahre lang jeden Tag durch dein Leben schlägst und all den Schmerz ignorierst und nur versuchst, dich nicht selbst zu zerstören… Dann ist das kein wahres Leben.“

Heute gehe es ihr endlich gut, erklärt Demi Lovato weiter: „Ich fühle mich endlich frei!“ In einem Vorschauclip einer neuen Folge von Ashley Grahams ‚Pretty Big Deal‘-Podcast gestand die Musikerin vor einigen Wochen, dass sie sich selber in den Abgrund ritt. Grund war ihr Kampf gegen ihre Essstörung.

Denn oft hat sie den Druck anderer Leute verspürt, die sie in einer „gewissen Art und Weise“ angeschaut haben, was dazu führte, dass sie sich irgendwann nicht mehr zu helfen wusste. „Ich habe keine Lust mehr, mich mit Workouts und extremen Diäten fertig zu machen. Ich dachte, die letzten paar Jahre habe ich mich von einer Essstörung erholt, doch tatsächlich bin ich direkt hineingetappt. Ich glaube, wenn man bestimmte Menschen um einen herum hat, die einem bestimmte Dinge sagen, wie du auszusehen hast, dann macht es das Ganze noch schwerer.“