Sonntag, 17. Januar 2010 21:36 Uhr

Der „Bling-Ring“ von Hollywood kommt vor Gericht

Stars wie Orlando Bloom, Megan Fox, Brian Austin Green, Lindsay Lohan wurde im letzten Jahr von einer jungen Diebesbande heimgesucht, Wertsachen und Schmuck im Werte von insgesamt drei Millionen Dollar wurden geraubt – dem Internet und insbesondere Google, Twitter und Facebook – sei Dank.

In der kommenden Woche sollen nun in Los Angeles sechs mutmaßliche Mitglieder einer Bande (vier Teenager und zwei Männer zwischen 20 und 30 Jahren,  vor Gericht stehen, die von der ‚Los Angeles Times‘ mit der hübschen Bezeichnung  „Bling Ring“ geadelt wurden.

 
Die Teenies kannten sich vornehmlich aus dem Nobelvorort Calabasas – einer durchweg atypischen Brutstätte von Kriminalität – und starteten ihre Raubzüge in den 30 Kilomtetern entfernten Hollywood Hills entfernt.  „Sie kamen aus aus privilegierten Verhältnissen. Diese Leute haben die Verbrechen nicht begangen, weil sie Geld oder gestohlenen Waren brauchten. Sie wollten es wahrscheinlich für den Nervenkitzel“, sagte Elizabeth Kelley, eine der Verteidiger.

Der britische ‚Guardian‘ beschreibt die simple Methode der dreisten Gangster.
Dabei gingen die sechs Einbrecher entwaffnend einfach vor:  Auf der Promiseite TMZ und in Klatschmagazinen im Supermarkt wurde gecheckt, welcher Promi was an Schmuck zur Schau trägt. Auf der Bezahl-Seite celebrityaddressaerial.com fanden sie die Fotos von den Häusern der Stars. Um herauszufinden welcher Zeitpunkt der beste für einen Einbruch war, checkten die Diebe die Presse nach Filmpremieren, Dreharbeiten usw. Auf Twitter posteten die ahnungslosen Opfer zumeist selber, wo sie sich gerade befanden bzw. was sie zu welchem Zeitpunkt taten.
Schauspielerin Rachel Bilson und Paris Hilton sollen sogar mehrfach heimgesucht worden sein.

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