28.08.2020 12:36 Uhr

Der letzte Wunsch-„Tatort“ ist „Die Faust“ mit Harald Krassnitzer

Das "Tatort"-Voting zum 50-jährigen Jubiläum der beliebten Reihe hat einen letzten Gewinner. Dieses Mal wird ein Serienmörder gesucht.

ARD Degeto/ORF/E&A Film/Hubert Mican

Mit einem Fall, der Anfang 2018 TV-Premiere feierte, geht die Sommerpausen-Wahl der „Tatort„-Fans zu Ende. Der letzte Wunsch-Krimi-Sieger ist „Tatort: Die Faust“, mit dem Wiener Team Moritz Eisner (Harald Krassnitzer, 59) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser, 61). Ausgestrahlt wird die Wiederholung am kommenden Sonntag, dem 30. August 2020, um 20:15 Uhr im Ersten.

Damit sind die Wiener Ermittler gleich zwei Mal hintereinander im Ersten zu sehen. Die nächste Erstausstrahlung steht für den 6. September an. In dieser werden Fellner und Eisner dann im Austro-Krimi „Pumpen“ ermitteln. Auf dem zweiten Rang für den letzten Wunsch-„Tatort“ landete „Borowski und der Himmel über Kiel“, auf Platz drei der Fall „Nachbarn“ aus Köln.

Darum geht es im „Tatort: Die Faust“

Eine Reihe von Morden, bei denen die Opfer an öffentlich zugänglichen Orten spektakulär zur Schau gestellt werden, stellt die Ermittler vor ein Rätsel: Weder der Täter, der keinerlei Spuren hinterlässt, noch die Opfer, die unter falscher Identität in Wien lebten, geben brauchbare Anhaltspunkte. Fellner und Eisner ermitteln in alle potentiellen Richtungen, bis sie auf einen gemeinsamen Bekannten der Opfer, den auf Osteuropas Bürgerrechtsbewegungen spezialisierten Universitätsprofessor Nenad Ljubic (Misel Maticevic) und schließlich auch auf eine Spur stoßen, durch die sich der Fall als größer erweist, als zuvor angenommen.

Lohnt sich das Einschalten?

Ja, denn sowohl der Fall als auch die immer spannende Chemie zwischen den Protagonisten hält den Spannungsbogen aufrecht. Harald Krassnitzer erklärte die Stärke des österreichischen „Tatort“-Teams im Gespräch mit der Nachrichtenagentur spot on news zur Erstausstrahlung Anfang 2018 so: „Warum ist dieses Duo erfolgreich? Nicht weil wir 90 Minuten lang Pausenclowns spielen, die am laufenden Band Lustigkeiten oder Halblustigkeiten von sich geben, sondern weil wir eine Geschichte erzählen, die spannend ist. Dass wir darin eingebettet sind, ist gut, aber im Zentrum von dem, was wir tun, steht immer noch ein spannender Krimi und in diesem Fall fast ein Thriller.“

(wue/spot)

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