08.03.2008 13:51 Uhr

Der neueste Brüller vom König der Fettnäpfchen

Prinz Philip, Gatte der britischen Königin Elizabeth, ist wieder in ein Fettnäpfchen getreten – dieses Mal bei einer Gruppe Bauchtänzerinnen: „Ich dachte, orientalische Frauen sitzen den ganzen Tag nur rum, rauchen Wasserpfeife und essen Süßigkeiten“. Mehr UPDATE 9. März 2008: „Das tun wir auch manchmal“, gab Tänzerin Beverly Richards zurück.
„Er schaute uns an und sagte mit einem Lächeln ‚Das sehe ich‘.“ Die Tänzerin versicherte jedoch, sie und ihre Kolleginnen fühlten sich nicht beleidigt, sondern sogar geehrt. „Es ist eine Ehre, von einem Mitglied des Königshauses beleidigt zu werden. Das ist etwas, das man seinen Enkelkindern noch erzählt.“

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Noch mehr Sprüche, entnommen Presseberichten:

– Zu einem Gast im Buckingham Palast: „Warum haben Sie einen Stock, wenn Sie im Rollstuhl sitzen?“

– Philip fragte einen Bahnarbeiter nach dessen Aufstiegs-Chancen. Daraufhin der: „Ach, da müßte schon mein Boss sterben“. Philip: „Genau wie bei mir.“

– Ein Tourist rief ihm über den Palastzaun zu: „Mein Sohn hat heute Geburtstag!“ Philip: „Na und?“

– Beim Staatsbesuch in Kanada bekam er einen Cowboyhut geschenkt: „Was, noch einen? Na ja, ich werde ihn als Blumentopf benutzen.“

– Einen schottischen Fahrlehrer fragte er: „Wie schaffen Sie es bloß, die Eingeborenen lange genug vom Saufen fernzuhalten, damit sie die Fahrprüfung   bestehen?“

– 1997 begrüßte Philip auf der Hannover-Messe Kanzler Helmut Kohl mit den Worten: „Willkommen, Herr Reichskanzler!“

– Über Waisenhäuser in Osteuropa: „Man hat den Eindruck, dass sie dort nur brüten, um die Kinder in die Waisenhäuser zu bringen“

– In Australien fragte er einen Ureinwohner: „Werft ihr noch immer mit Speeren aufeinander?“

– Als er bei einer Werksbesichtigung in England einen wackeligen Sicherungskasten entdeckte: „Den wird wohl ein Inder angebracht haben.“

– Als ihm ein Geschenk von einer Kenianerin überreicht wird, sagte Philip: „Sie sind doch eine Frau, oder?“

– Eine Rollstuhlfahrerin wies er zurecht, sie sei ein „Sicherheitsrisiko in dem Ding“.

– Dem Landestracht tragenden Präsidenten von Nigeria sagte er: „Sie sehen aus, als wollten sie gleich ins Bett gehen.“

– Beim Staatsbesuch in Den Haag: „Schaut euch diese Holländer an – haben Gesichter wie Hintern!“

– Bei einem Besuch in Cardiff (Wales) sagte er zu einer Gruppe tauber Kinder, die neben Trommlern aus Jamaika stand: „Taub? Kein Wunder, daß ihr taub seid, wenn ihr so dicht an diesem Lärm steht …“

– Als ein indischer Fotograf vor seinen Augen vom Baum purzelte und sich ein Bein brach: „Schade, daß er sich nicht das Genick gebrochen hat.“

– Die Eröffnungsfeier bei der Olympia 2012 in London sollte gestrichen werden:  „Worum geht es bei so einer Olympiade – um Wettkämpfe oder um Zeremonien?“

– Bei einem Empfang in London zu einem Schwarzen: „Und aus welchem exotischen Teil der Welt kommen Sie, mein Freund?“ Der Angesprochene: „Aus Birmingham, Sir, der zweitgrößten Stadt Englands.“ Es war Lord Taylor of Warwick, der höchstrangigen Schwarzen unter den Politikern der Konservativen Partei Großbritanniens.

– Zu Hollywoodstar Cate Blanchett, nachdem sie ihm sagte, dass sie im Filmbusiness arbeite: „Das trifft sich gut, könnten Sie mir nicht mein kaputtes DVD-Gerät reparieren? Da steht ein Kabel hinten an dem Gerät raus. Könnten Sie mir sagen, wo das hingeht?“

– In London brachte er einen Jungen zum Weinen, der Astronaut werden wolle. Das ginge nicht, „du bist zu fett.“

– Als er mit der Königin einer schriftlichen Einladung in eine Romforder Schule in der Grafschaft Essex folgte, fragte er einen Jungen: „Ah, du bist derjenige, der den Brief verfasst hat. Dann kannst du also schreiben? Ha, ha, bravo!“

– Bei einem Chinabesuch riet er einem britischen Studenten, nicht zu lange im Reich der Mitte zu bleiben, „sonst kriegen Sie noch Schlitzaugen“.
 

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