Der „Sperminator“: 78 Kinder und kein Ende in Sicht

Der „Sperminator": 78 Kinder und kein Ende in Sicht
Der „Sperminator": 78 Kinder und kein Ende in Sicht

© sirtravelalot/Shutterstock

06.05.2021 20:00 Uhr

Ein College-Professor aus New York hat sich einen ganz besonderen Spitznamen gemacht. Dank seiner großzügigen Sperma-Spenden wird Ari Nagel von der US-Presse nur noch der „Sperminator" genannt.

Ari Nagel (44) sorgt mit einer skurrilen und gleichzeitig faszinierenden Geschichte für Aufsehen. Im Alter von 44 Jahren hat der Amerikaner bereits 78 Kinder gezeugt und mindestens 13 weitere folgen noch. Und der selbst ernannte Wohltäter ist noch lange nicht fertig mit seinem außergewöhnlichen Zuschuss für Frauen.

Er kann nicht anders

Den Spitznamen „Sperminator“ hat Ari seiner Leidenschaft als Samenspender zu verdanken. Denn der 44-Jährige hilft Frauen bei ihrem Traum von einer eigenen Familie. Anders als andere Spender verlangt der Professor aber kein Geld für seine Dienste. In der „Dr. Oz“-Talkshow plaudert er aus, dass es ihm unglaublich schwer fällt, einen Auftrag abzuschlagen. „Ich kann einfach nicht ‚Nein‘ sagen“, verrät er. Vor 13 Jahren hat er übrigens das allererste Mal geholfen den Kinderwunsch eines lesbischen Paars zu erfüllen.

Alle wollen ein Baby von ihm

Kurz nach seinem ersten Auftrag als „Sperminator“ kommen plötzlich immer Frauen auf ihn zu. Inzwischen bekommt Ari Anfragen aus aller Welt. Der Wunsch Mutter zu werden, aber keinen passenden Partner zu finden, scheint groß zu sein. Um Frauen zu befruchten, war der 1,90 Meter große Singlemann sogar schon zweimal in Afrika, einmal auf Barbados und vor kurzem in Georgien. Während der Wohltäter damals noch auf die klassische Zeugungsvariante setzt, lässt er heute lieber die Finger davon. Denn der ungeschützte Geschlechtsverkehr ist auf Dauer weder gesund für ihn noch für die Frauen.

Ari hat regelmäßigen Kontakt zu seinen Kindern

Um Geschlechtskrankheiten vorzubeugen, gibt es Aris Spermien nur noch im Becher. Damit können sich seine Kundinnen selbst befruchten oder eine Fruchtbarkeitsklinik aufsuchen, um die In-Vitro-Methode anzuwenden.

Böse Zungen werfen dem 44-Jährigen vor seine Heldentaten vorzuspielen und in Wahrheit ein bösartiger Narzisst zu sein. Aber über diese Unterstellungen kann der großzügige Samariter nur schmunzeln. „Ich will wirklich helfen. Aber natürlich bekomme ich auch viel zurück. So viel Liebe, Umarmungen und Küsse“, wie er selbst erzählt. Außerdem hat er im Gegensatz zu bezahlten Samenspendern mit einigen seiner vielen Kinder regelmäßig Kontakt und sieht sie auch ab und zu.

Seine Ex-Frau wusste von nichts

Neben seinen Kindern, die aus Spermaspenden gezeugt wurden, hat der amerikanische Professor noch drei eheliche Kindern. Alle stammen aus der Beziehung zu seiner Ex-Frau, mit der er zwölf Jahre lang verheiratet war. Der Trennungsgrund war übrigens Aris unstillbarer Drang zu helfen.

Doch die Mutter seiner Kinder war komplett ahnungslos und gar nicht erfreut, als sie aus der „New York Post“ von seinem Doppelleben erfahren hat. Heute ist Ari auf der Suche nach einer neuen Partnerin. Wer weiß, vielleicht trifft der 1,90 Meter große Professor seine große Liebe während einer seiner nächsten Wohltaten.

Geld macht ihn nicht glücklich

Obwohl Nagel viel Zeit mit einigen seiner Kinder verbringt, gibt es eine Sache nicht vom 78-fachen-Papa: Geld. Denn der „Sperminator“ hat aufgrund seiner Unterhaltszahlungen an seine Ex-Frau selbst kaum genug zum Überleben. Für den Nichtraucher ist das aber kein Problem. Geld war ihm noch nie wichtig, wie er selbst sagt: „Ich fühle mich gesegnet, Teil von so vielen wundervollen Familien zu sein.“ Eine wirklich schöne Heldengeschichte.