23.04.2020 23:03 Uhr

Désirée Nick fordert TV-Verbot für „Gossen-Gang“ – Kalkofe schlägt zurück

imago images / Alexander Pohl

Mit der fünften Show von „Promis unter Palmen“ holte SAT.1 Bestquoten. 6,64 Millionen Zuschauer verfolgten in der Spitze insgesamt die Sendung. Im Durchschnitt waren es 3,36 Millionen.

In der Sendung war das Mobbing gegen Claudia Obert Hauptbestandteil der Show. Selbst Désirée Nick, die ja den Obert-Beef erst angefangen hat, war das war zuviel! Die Kabarettistin, Schauspielerin, Lästerschwester, Beleidigungskünstlerin, Wortakrobatin und Besitzerin eines Oscar veröffentlichte heute auf ihren Social-Media-Profilen eine Generalabrechnung mit einigen  Protagonisten der Show – ausgenommen Ronald Schill, Tobi Wegener und Janine Pink.

Hier das durchaus streitbare Nicksche Konvolut…

Désirée Nick fordert TV-Verbot für "Gossen-Gang" - Kalkofe schlägt zurück

SAT.1

Einleitung

Ich nutze erstmalig an dieser Stelle Facebook als Instrument, meine Sicht der Dinge darzustellen – unabhängig von den Medien! Meine Stimme zu erheben ist das, was ich am besten kann und ich teile heute meine Eindrücke laut und deutlich. (…)

Das Schöne ist, ich finde genau zu diesem Zeitpunkt Gehör und erreiche auch Menschen, die mir bislang NICHT durch meine Show-und Theaterauftritte gefolgt sind. Daher sind nicht alle auf demselben Kenntnisstand, meine langjährigen Fans und Follower dürfte meine Meinung nämlich nicht überraschen. Der ausführliche Post ist länger, denn er soll auch jene abholen, die mich noch keine 30 Jahre kennen.

Die Gossen-Gang

Ich habe gestern bei Promis unter Palmen erstmalig gesehen, wie die Truppe sich nach meinem Auszug Claudia gegenüber verhalten hat. Hatte ich doch angenommen, dass sich nach meinem Exit im Haus Harmonie einstellen würde, da ja die „spitze Zunge der Nation“, die Achse des Bösen, Dank der sie umgebenden Helden und Gutmenschen schnell entfernt worden ist.

Ich kenne die Beteiligten natürlich intensiver als jeder Zuschauer und ich stelle fest: hätte ich gewußt wie Claudia von dieser Gossen-Gang behandelt worden ist, dann hätte ich noch ganz andere Seiten aufgezogen! Ich habe in der Jugendstrafanstalt Plötzensee als Jugendseelsorgerin gearbeitet und das Gruppenverhalten gestern, weist starke Parallelen zu den milieugeschädigten inhaftierten Straftätern auf, die für 30,00 Euro die Oma erschlagen haben.

Désirée Nick fordert TV-Verbot für "Gossen-Gang" - Kalkofe schlägt zurück

SAT.1

Meine Marke La Nick, die besteht ( kurze Erklärung für die schlichteren Gemüter ) aus Charisma, Spontanität, Humor und Ernsthaftigkeit! Das sind meine Zutaten, mein Instant-Mix! Nicht kopierbar, weil die Schnauze von Herzen kommt.

Die Kackbratze und die Schuhcremeschwuppe

Aber die Kackbratze, der hirnlose Honk und die Schuhcremeschwuppe welche Schande über die ganze LGBTQ Community bringt und auf jedem CSD angespuckt werden würde, haben uns gestern gezeigt, was eigentlich strafbar sein sollte: Mobbing übelster Art! Der Unterschied zu meinem offenem Claudia-Disput, der eine Reaktion auf deren F-Wort und Fäkalsprachattacke gegen mich gewesen ist, sei hier erklärt:

Fruchtbarer Streit erfordert allerhöchsten Respekt für den Gegner. Dies nennt sich Debattenkultur. Es geht dabei darum Emotionen zu zeigen, Spott und Polemik dienen dazu die Rede zu präzisieren und herrlich polierte Akzente zu setzen. Ich brenne für Debattenkultur, dafür klebe ich mir Wimpern an und mache mich richtig schick. Streit erschafft Identität, er zeigt was in uns steckt und man lernt sich dadurch besser kennen. Ein reinigendes Gewitter hinterläßt Sauberkeit und Erfrischung, so dass wir gleich am nächsten Tag neu beginnen und sauber von vorn anfangen können.

Galerie

Menschlicher Ekel

Was da gestern gegen Claudia ablief, hat in mir menschlichen Ekel ausgelöst. Zwischen mir und Claudia war es ein Schlagabtausch von Frau zu Frau, gestern sah man eine primitive Horde unterbelichteter Mitläufer die einem frauenverachtetem „Führer“ und Schwachmaten der sich als „Mentor“ darstellt, in menschenverachtender Weise kollektiv gefolgt sind, so dass es mich persönlich an die dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte erinnert hat.

So geht weder Debatte, noch Satire, noch Unterhaltung, noch Kabarett. Es war Primitivität gegen Einzelne, die nur ob Ihrer Individualität und einer eigenen Meinung – ihrer Andersartigkeit – ausgegrenzt werden sollen! Das war MOBBING in Reinkultur, in der Form eines Integrationskindergartens für sozial Schwache: Aktionen wie Bett naßmachen, Chipstütenrascheln, Eiterpickel ausdrücken, Claudia nicht wahrnehmen wollen – und der Vollhonk wagt es, sich als ein spiritueller Mentor auszugeben? Ich halte dieses Auftreten für kriminell, sittenwidrig und illegal – der Typ ist Falschgeld vom Scheitel bis zur Sohle.

Désirée Nick fordert TV-Verbot für "Gossen-Gang" - Kalkofe schlägt zurück

SAT.1

„Amerika sollte ihn rausschmeißen“

Nicht nur Chapeaux dass RTL und Sat 1 ihn gechassed haben, Amerika sollte ihn rausschmeißen, weil er schon quieken würde, wenn man ein Zäpfchen in sein Arschloch schiebt. Die blonde Kackbratze mit der Dachrinnenunterlippe und der Mann der Naddel das Gebiss geklaut hat, unterwerfen sich hündisch diesem Freak der unter falschem Namen lebt und predigen noch sein Credo? Und das in einer Generation die mit Hashtag meetoo aufgewachsen ist? Und mich dann als Unruhestifterin zu bezeichnen, die ja „der armen Claudia“ gar nicht höflich begegnet ist und die es gewagt hat, die Stimme zu heben? Ich mußte ja weg, weil ich zu Modestübchen-Claudia nicht nett war…

Leute, Entertainment hat mit Mobbing nichts gemein. Wenn ich sage, dass ich die alle hasse (außer Tobi!) ist das meine persönliche Meinung. Und meine Meinung ist ebenso, dass MOBBING mit Entertainment unvereinbar ist.

„Ich distanziere mich von diesem Pöbel“

Menschliche Dummheit verbreitet sich schneller als Corona. Sie ist als Virus wesentlich gefährlicher, weil sie Fans und Nachahmer findet, Jugendliche infiziert und zur Vernichtung einzelner Personen (Gruppen) aufruft. Ich distanziere mich von diesem Pöbel, der gestern seine wahres ICH gezeigt hat: so und nicht anders sind sie. Solches Gesindel sind nicht meine Kollegen! Meine Kollegen sind Künstler! Künstler ticken anders als dieser Abschaum der sich bei seinem Mobbing auch noch selbst gefeiert hat! Solche Leute sind nur mit mir verbunden gewesen in Form einer bösartigen Schuppenflechte! Sie breiten sich kurzzeitig aus und gehören dann beseitigt aus meinem Umfeld. Ich wußte nicht was abgeht, während meiner Abwesenheit und dennoch haben meine Worte blindlings auf diese Mannschaft gepaßt: weil sie wahrhaftig waren. Sie haben deshalb die Situation abgedeckt, weil sie fair und gebildet waren.

Désirée Nick fordert TV-Verbot für "Gossen-Gang" - Kalkofe schlägt zurück

imago images / Alexander Pohl

Die Nick besucht die Obert

Ich bin der Meinung, dass nicht nur Luftpolsterfolienyotta, sondern auch Mangiapane und Spack wegen dieser Mobbing-Parade miesester Form nicht mehr auf TV-Kanälen stattfinden dürften.

Deren Verhalten steht der 3-Loch-Stutenforderung eines Yotta in keinster Weise nach! Es ist vom Grad der Menschenverachtung vom selben Kaliber und ich empfinde die selben Konsequenzen dafür als fair! Die Truppe weiß gar nicht was sie getan hat, sie begreift nicht, dass sie die Methoden der Ausrottung anwendet, um Personen zu eliminieren und damit für immer als übelstes Kaliber deutscher Charakter-Deformation nunmehr auf Zelluloid oder what the fuck es heißt, gebannt bleibt.

Claudia darf gerne auf ein Sektchen vorbeikommen, der Moet steht schon kalt! Ich geh bei ihr später vorbei und kaufe 5 Paar Schuhe! (Zusatz unserer Redaktion: Nick besuchte Claudia Obert heute tatsächlich in ihrer Berliner Filiale.)

Désirée Nick fordert TV-Verbot für "Gossen-Gang" - Kalkofe schlägt zurück

Starpress/Cinnemon Red

Reaktionen von Oliver Kalkofe

TV-Scharfrichter und Comedian Olver Kalkof twitterte am Donnerstag mehrere bemerkenswerte Kommentare zum Thema – als Reaktion auf die Posts von Zuschauern. Die rufen Nicks bisherige Auftritte in der Show zurück.

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