Mittwoch, 19. Dezember 2018 16:02 Uhr

Désirée Nick freut sich: An Weihnachten ärgern sich die Vollpfosten

Fast alle Türchen am Adventskalender sind geöffnet und auf den Weihnachtsmärkten begießt sich das Volk mit Glühwein: Weihnachten steht vor der Tür. Eine, die sich schon jetzt riesig auf das Fest der Liebe freut ist Unterhaltungskünstlerin Désirée Nick (63).

Für sie kann Weihachten gar nicht früh genug anfangen, verriet sie im Gespräch mit Klatsch-tratsch.de.

Désirée Nick freut sich: An Weihnachten ärgern sich die Vollpfosten

Foto: P.Hoffmann/WENN.com

Haben Sie schon alle Weihnachtsgeschenke?

Ja, die kaufe ich eigentlich alle schon im September, mein Baum war bereits am 1. Dezember fertig und mit der Deko habe ich schon ende Oktober begonnen.  Das habe ich von meiner Großmutter gelernt. Sie hat sich ab Oktober mit nichts anderem als Weihnachten beschäftigt und die Familie hat es ihr gedankt. Bei uns war Weihnachten immer genauso, wie man es sich erträumt. Dazu gehört allerdings auch Hausmusik, Stille und Besinnlichkeit, Demut, Bescheidenheit und Dankbarkeit. Das ist der Sinn von Weihnachten: Einkehr und Umkehr!

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Désirée Nick (@nickdesiree) am Dez 16, 2018 um 2:36 PST

Was planen Sie über die Weihnachtsfeiertage? Was kommt auf den Tisch?

Ich habe eine Weihnachtsshow und an Silvester drei Galas: Also freue ich mich, wenn ich mal ausschlafen darf. Ich muss allerdings durchproben. Wir haben einen Familienfreund, der Koch ist, und bei uns feiert und uns mit traditioneller Küche verwöhnen wird.  Mit hochrotem Kopf in der Küche zu kollabieren hat mit Weihnachten absolut nichts zu tun. Man muss das Fest der Liebe gut vorbereiten und sollte nur Gänge servieren, die man auch beherrscht. Mit Kartoffelsalat und Würstchen kann am Heiligen Abend nichts schief gehen. Eine gemütliche Feuerzangenbowle am Nachmittag des 24. ist bei mir immer der Auftakt.

Was mögen Sie besonders an Weihnachten?

Ich mag an Weihnachten den Frieden in der Welt, und das durch das Fest der Liebe selbst der größte Vollpfosten daran erinnert wird, das es christliche Werte gibt. Ohne diese würde unsere Gesellschaft heute noch auf den Bäumen sitzen und alles über Blutrache klären. Gemütsbildende Werte würden sich ohne das Fest der Liebe in unserer Gesellschaft längst verloren haben. Aber bei Weihnachten wird selbst das Herz des Atheisten gerührt und wir werden zu Kindern, die wieder lernen zu staunen und zu glauben. Schade, wenn dies gewissen Leuten aus Überzeugung nicht vergönnt ist.

Quelle: instagram.com

Was nervt Sie an den Festtagen am meisten?

Definitiv der vorausgehende Stress und der Konsumzwang. Die Weihnachtszeit beginnt immer früher und wird immer hektischer. Das schönste Weihnachten sollte man auf einer eingeschneiten Hütte feiern, mit Menschen, die einem am Herzen liegen und sich Zeit für Gespräche und Zuwendung nehmen, die manches Mal auf der Strecke geblieben sind.

Ein einfaches Essen, traditionelle Küche und das alles im Gucci Strickpullover für 300o Euro und Skiabfahrt oder Eislauf am 1. Weihnachtstag, mit Rodeln und Schneewanderung, das wäre ein Fest nach meinem Geschmack.

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