29.12.2018 18:27 Uhr

Désirée Nick sagt Nein zu „Nuttenstilettos und hochgeschnallten Brüsten“

Das Jahr 2018 nähert sich im Sauseschritt dem Ende entgegen. Zeit, um sich mal eine Sekunde mit dem Vergangenen auseinanderzusetzen und das Jahr Revue passieren zu lassen. Entertainerin Désirée Nick (62) schaut auf ein sehr arbeitsreiches 2018 zurück.

Foto: P.Hoffmann/WENN.com

Verzichtet hätte sie in diesem Jahr am Liebsten auf: „Überarbeitung, permanenten Dauerstress, die generelle Desensibilisierung unserer Gesellschaft, die sich in sozialer Kälte allem Andersgeartetem gegenüber zeigt und zu immer gewaltbereiteren Reaktionen führt.“

„Die Gesellschaft wird immer brutaler“

Weiter erklärt die ehemalige Dschungelkönigin: „Die Gesellschaft wird trotz größter Freiheiten immer brutaler. Es setzt aus der Not vieler Menschen eine Verrohung ein.“ Nick ist sich sicher, dass nur noch eines in dieser dunklen Zeit helfen kann: „In einem solchen Klima sind Kunst und Kultur ein rettender Anker, der immer wieder daran mahnt, dass der Mensch auch andere Fähigkeiten besitzt und mit allem ausgerüstet ist, großes und unvergängliches zu schaffen.“ Nur die Kunst könne die Fragen der Menschheit an das Leben beantworten.

Ansonsten habe sie sich in diesem Jahr im Verzicht geübt und auch mal knallhart Nein-gesagt und zwar zu  überflüssigen gesellschaftlichen Verpflichtungen, die sich rote Teppich Events nennen, zu geliehenen Klamotten und Auftritten mit Schmuck, der ihr nicht gehöre. Außerdem „zu Nuttenstilettos und hochgeschnallten Brüsten, zu Extensions, falschen Dauerwimpern, tätowierten Augenbrauen  und aufgespritzten Lippen.“

Festgestellt habe Désirée Nick außerdem, dass es ihr nicht schade auf Luxus zu verzichten: Teure Handtaschen machten schließlich auch nicht glücklicher: „Ich habe mich in striktem Verzicht auf Luxusgüter geübt und es hat mir außerordentlich gut getan.“