Dienstag, 22. Oktober 2019 23:06 Uhr

Désirée Nosbusch über 42 Jahre im Showgeschäft

Nosbusch in "Der Irland Krimi". Foto: ARD Degeto/Sammy Hart

Désirée Nosbusch hat jahrelang darum gekämpft, als Schauspielerin akzeptiert zu werden. Dann kam die Serie „Bad Banks“, die alles verändert hat. Nun sieht sich die 54-Jährige 42 Jahren im Unterhaltungsgeschäft endlich auch als seriöse Schauspielerin gewürdigt.

„Ich glaube, ich bin jetzt im Club aufgenommen“, sagte die Luxemburgerin der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg, „das merke ich allein schon an den Angeboten, die seit einiger Zeit kommen. Es ist ein schönes Gefühl.“ Allzulange habe man in ihr nur den ehemaligen Kinderstar und die Moderatorin gesehen.

Désirée Nosbusch über 42 Jahre im Showgeschäft

Desiree Nosbusch plaudert mit Kollegen Uwe Ochsenknecht. Foto: Starpress

Durchbruch erst 2018 durch Serie

Den Durchbruch brachte Nosbusch erst die vielfach ausgezeichnete deutsch-luxemburgische Serie „Bad Banks“ (Regie: Christian Schwochow, 2018 im ZDF). Im Frühjahr wurde sie für ihren Part als Investmentbankerin Leblanc als „Beste Darstellerin“ mit dem renommierten Grimme-Preis geehrt.

Eine jahrelange Durststrecke davor habe sie genutzt, um in ihrer Heimatstadt Luxemburg Theater zu spielen, erklärte Nosbusch. Dabei habe sie sich künstlerisch weiterentwickeln können.

Die Schauspielerin wird Ende Oktober in der Hauptrolle einer Polizeipsychologin in zwei Filmen der neuen Reihe „Der Irland-Krimi“ im Ersten zu sehen sein. Der erste läuft am 24. Oktober unter dem Titel „Die Toten von Glenmore Abbey“.

Désirée Nosbusch über 42 Jahre im Showgeschäft

Foto: ARD Degeto/Züli Aladag

„Liebe auf den ersten Blick“

Die Grimme-Preisträgerin spielt eine aus dem Dienst ausgeschiedene Polizeipsychologin, die nach zehn Jahren der Ungewissheit endlich Klarheit über das mysteriöse Verschwinden ihres Mannes bekommt, als in einem Klostergarten mehrere verscharrte Skelette gefunden werden. Das authentische, mitreißende Spiel des deutsch-irischen Casts, die psychologisch tiefgründige Geschichte, eine grandiose Kameraführung und eindrucksvolle Aufnahmen der westirischen Landschaft zeichnen diesen spannenden Krimi aus.

Zu den Dreharbeiten sagte sie: „Es war Liebe auf den ersten Blick. Irland mit seiner atemberaubenden Natur und mystischen Schönheit und seinen liebevollen Menschen hat sich gleich in mein Herz gebohrt. Es hat etwas mit mir gemacht, es hat mich positiv verändert. Das Land wird mich nicht mehr los.“ (dpa/KT)

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