Freitag, 11. Juni 2010 11:36 Uhr

Deutsche Serien feiern Renaissance: „Tatort“ aber am erfolgreichsten

Heidelberg. Die deutsche TV-Serie feiert Renaissance und macht Boden gegenüber der US-Konkurrenz gut. Das hat der Branchendienst kressreport in einer Analyse der TV-Saison 2009/10 ermittelt. Demnach sind 13 heimische Fiction-Formate in der Top 100 der TV-Saison 2009/10 vertreten. 2007/08 waren es elf, 2008/09 nur neun.

An der Spitze der deutschen Serien und Reihen steht laut Branchendienst kress erneut der ARD-„Tatort“ mit 2,59 Mio. jungen Zuschauern (14-49 Jahre). Doch dahinter hat sich einiges getan: Die RTL-Serie „Countdown – Die Jagd beginnt“ (Foto) ist mit 2,26 Mio. Zuschauern der höchste Neuzugang, der Action-Klassiker „Alarm für Cobra 11“ hat von 2,12 auf 2,25 Mio. zugelegt. Für „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ – vor einem Jahr noch die Nummer zwei hinter dem „Tatort“ – bleibt  jetzt nur noch die vierte Position (2,16 Mio.). Gleich dahinter  folgen weitere Neueinsteiger: „Danni Lowinski“ mit 2,02 Mio.  Zuschauern, „Doctor’s Diary“ mit 2,00 Mio.

Countdown - Die Jagd beginnt

Unterdessen haben die erfolgreichsten US-Serien in der TV-Saison 2009/10 an Reichweite verloren. Trotzdem ist „Dr. House“ (Foto unten) nach wie vor die meistgesehene Serie in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Genau drei Mio. schauten ihm laut kress durchschnittlich zu – 12% weniger als noch 2008/09. Während auch „CSI: Miami“ leicht bröckelte (-4,4%), konnte „Navy CIS“ ordentlich zulegen. Das Ermittlerteam um Mark Harmon gewann 10,8% hinzu und ist mit 2,26 Mio. Zuschauern nun die dritterfolgreichste US-Serie. Überholt wurden „CSI“, „Monk“, „The Mentalist“ und „Fringe“.

Dr. House

Fotos: RTL/Guido Engels

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren