Mittwoch, 13. November 2019 23:47 Uhr

Deutscher Popexport Milky Chance über ihre Fans und Shitstorms

Anthony Molina

Die Musiker Clemens Rehbein (27) und Philipp Dausch (26) vom hessischen Pop-Duo Milky Chance („Stolen Dance“) sind Fans ihrer Fans.

„Das sind sehr liebe Menschen“, sagte Multiinstrumentalist Dausch der Deutschen Presse-Agentur vor der Veröffentlichung des dritten Band-Albums „Mind The Moon“ am kommenden Freitag. Sänger Rehbein fügte hinzu: „Sie geben uns viel Gutes zurück. Man hört ja dauernd von Shitstorms – also wir kriegen nicht viel Shit ab.“

Deutscher Popexport Milky Chance über ihre Fans und Shitstorms

Anthony Molina

Nach den international erfolgreichen Studioplatten „Sadnecessary“ (2013) und „Blossom“ (2017) halten sich die Künstler aus Kassel hohen Erwartungsdruck vom Hals. „Ein Angstgefühl gibt es nicht – eher ein Gefühl der Dankbarkeit für das, was wir schon erreicht haben“, sagte Dausch. Mit Kritik am leichten, unpolitischen Milky-Chance-Sound können beide nach eigener Einschätzung gut umgehen: „Wir wissen, was wir an unserer Musik haben. Wer kritisiert, dass sie nicht politisch ist, der hat ja recht – dann hört er eben lieber Die Ärzte. Das ist völlig okay.“

Selfmade-Popstars mit goldenem Händchen

Rehbein und Dausch, Jugendfreunde und seit 2012 Frontmänner des im Konzert vierköpfigen Bandprojekts, gelten als Selfmade-Musiker mit goldenem Händchen für perfekte Sommerhits.

Auch das neue Album enthält ihre eingängige Mixtur aus Folk, Reggae, Afropop und Electro-Beats – sowie interessante Gastauftritte: vom australischen Singer-Songwriter-Talent Tash Sultana und von der seit Paul Simons Album „Graceland“ (1986) weltberühmten südafrikanischen A-cappella-Truppe Ladysmith Black Mambazo. (dpa/KT)

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