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Sonntag, 10. Februar 2019 20:57 Uhr

Diane Kruger spielt eine Mossad-Agentin

Foto: Kolja Brandt

Für ihren neuen Film hat sich die Schauspielerin Diane Kruger („Aus dem Nichts“) ganz praktisch auf den Geheimdienstalltag vorbereitet. Für ihre Rolle als Mossad-Agentin in „The Operative“ („Die Agentin“) übernahm sie deswegen kleinere private Missionen, wie sie bei der Vorstellung des Spionage-Thrillers von Yuval Adler („Bethlehem“) heute auf der Berlinale sagte.

Diane Kruger spielt eine Mossad-Agentin

Die Schauspieler Cas Anvar (l-r), Diane Kruger und Martin Freeman beim Photocall zum Film „The Operative (Die Agentin“). Foto: Christoph Soeder

„Ich habe einen fremden Menschen auf der Straße dazu gebracht, mich von A nach B zu bringen.“ Ein anderes Mal sei es darum gegangen, buchstäblich bei einem Wildfremden anzuklopfen und unter einem Vorwand auf dessen Balkon zu kommen. Am Ende habe sie sich schlecht gefühlt, weil sie wirklich nette Menschen notwendigerweise habe belügen müssen. Denn dabei gehe es nicht einfach nur darum, einen falschen Namen zu sagen. „Die Identität des Lebens ändert sich“, so Kruger (42) weiter.

Diane Kruger spielt eine Mossad-Agentin

Diane Kruger stellte ihren Film „The Operative („Die Agentin“) vor. Foto: Christoph Soeder

Außerhalb des Wettbewerbs

An der Seite von Martin Freeman (47, „Black Panther“, „Der Hobbit“) spielt Kruger eine Agentin, die für den israelischen Geheimdienst Mossad im Iran spioniert und spurlos verschwindet. Ihr früherer Kontaktmann (Freeman) macht sich auf die Suche nach ihr. Der Film läuft bei der Berlinale außer Konkurrenz und wurde zum Teil in Leipzig und Köln gedreht. (dpa/KT)

Diane Kruger spielt eine Mossad-Agentin

Foto: Kolja Brandt

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