18.10.2020 21:20 Uhr

Diddy gründet eigene Partei für Afro-Amerikaner

Diddy geht in die Politik. Der Rapper gründete jetzt eine eigene Partei, die sich für die Interessen von Schwarzen in den USA einsetzt.

imago images / The Photo Access

Die vergangen vier Jahre unter Präsident Donald Trump (74) haben viele Stars politisiert. Bestimmter als früher äußern sich Prominente wie Demi Lovato (28), Chrissy Teigen (34) und Taylor Swift (30) zur aktuellen Lage im Weißen Haus.

Diddy (50) geht aber noch einen Schritt weiter. Er gründete jetzt seine eigene Partei.

„Our Black Party“

Die neugegründete „Our Black Party“-Partei will sich ganz gezielt für die Interessen der schwarzen Bevölkerung in den USA einsetzen. Zunächst einmal ginge es darum, dass Afro-Amerikaner die gleichen Partizipationsmöglichkeiten erhalten wie die weißen Bürger.

Auf der Website heißt es: „Unsere Schwarze Partei existiert, um eine politische Agenda voranzubringen, die sich mit den Bedürfnissen der Schwarzen befasst. Wir stellen uns ein Amerika vor, in dem die Schwarzen frei an den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Systemen teilhaben können. Wir werden die politische Agenda der Schwarzen vorantreiben, indem wir eine Koalition von Menschen und Organisationen entwickeln, die sich für den Aufbau der politischen Macht der Schwarzen einsetzen und sich vehement für einen radikalen Wandel einsetzen, der die Lebensqualität der Schwarzen in Amerika dramatisch verbessert.“

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Our Black Party (@ourblackparty) am Okt 15, 2020 um 11:28 PDT

Diddy im Hintergrund

Diddy selbst hält sich bei der politischen Arbeit eher im Hintergrund. Sein Bild prangert nirgendwo riesig auf der Website, dafür spricht er in Interview und auf Twitter viel über sein neues Projekt.

Diese Woche tweete er: „Ich launche mein bisher mutigstes Projekt. Ich gründe eine schwarze, politische Partei mit einigen jungen, schwarzen, gewählten Politiker*innen und Aktivist*innen. Sie heißt Our Black Party. Es spielt hier keine Rolle, ob du sonst ein Republikaner oder Demokrat bist …“

Keine klassische Partei

Bei der „Our Black Party“-Partei handelt es sich nicht um eine politische Partei im klassischen Sinne. Diddy erklärte das Ziel der Organisation auf Twitter folgendermaßen:

„Wir werden dabei helfen, schwarze Interessen zu stärken, indem wir mutige Abgeordnete wählen, die die Interessen unserer Community in jeden Raum tragen, den sich betreten. Wir wissen, dass sie das können, weil sie selbst aus der Community stammen, der sie dienen sollen.“

Galerie

Diddy will Trump aus dem Amt

Während es also langfristig darum geht, mehr afro-amerikanische Abgeordnete in die Ämter überall in den USA zu bringen, besteht das kurzfristige Ziel von Diddy darin, Donald Trump aus dem Weißen Haus zu wählen.

Im Interview mit Charlamagne (42) bezeichnete der Musiker den Präsidenten als einen gefährlichen Menschen. Er sagte weiter, dass weiße Männer wie Donald Trump verbannt werden müssen. Ihre Art zu Denken und zu Handeln bedrohe das Leben von Afro-Amerikanern und deren Familien.“