29.09.2008 13:49 Uhr

Die Asche von Kurt Cobain in einem Joint in der Karl-Marx-Allee

Die in Australien geborene Berliner Künstlerin Natascha Stellmach (38) ist angeblich stolze Besitzerin der Asche des 1994 verstorbenen Nirvana-Sängers Kurt Cobain und hat diesen letzten Rest in einem Joint verarbeitet und ausgestellt. „Dieser letzte Akt, “ so Stellmach ganz stolz, „wird Cobain aus dem Medienzirkus befreien“. Momentan ist der Joint noch in einer Vitrine in der Anfang September eröffneten neuen Galerie „Wagner+Partner“ in Berlin zu sehen. Nach Ende der Ausstellung will die Künstlerin das Gemisch aus Asche und Hasch dann aber medienzirkusgerecht aufrauchen. „Set me free“ wurde zuvor in die auf einem Scanner liegende Asche geschrieben. Und Stellmacher bewegt die Frage, was nach dem Tod bleibt. Danach gefragt, wie sie an die angebliche Asche des 1992 verstorbenen Sängers gelangte, äußerte sich Stellmach eher zugeknöpft: „Das ist vertraulich und eine Art Magie. Sie kam zu mir.“

Dabei steckte doch Kurt Cobains Asche noch bis Juni bombensicher in einer rosafarbenen Teddy-Tasche! Damit ging seine Witwe Courtney Love immer auf Partys und Reisen, um Kurtchen stets an ihrer Seite zu wissen. Dann allerdings wurde die Tasche gestohlen.

Fotos: Wagner+Partner

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