Montag, 9. Januar 2012 15:13 Uhr

Die Dschungelcamp-Bewohner (1): Alles über Ailton

Köln. Am Freitag startet um 20.15 Uhr die diesjährige Staffel von ‚Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!‘. Wir stellen bis dahin alle Teilnehmer ausführlich vor. Claude Makelele, Christian Vieri, Filippo Inzaghi, Roberto Carlos, Fabio Canavaro, Jan Koller oder Jay-Jay Okocha – Fußballer der Extraklasse, die eines gemeinsam haben: Sie wurden geboren im Jahr 1973 – als im brasilianischen Nest zwischen Campina Grande, Joao Pessoa und Recife ein Junge das Licht der Welt erblickte, der später einmal die deutsche Bundesliga aufmischen würde. Die Rede ist von Ailton Goncalves da Silva.

Wenn man so will, war der pfeilschnelle Stürmer ein Spätstarter, denn erst mit 16 Jahren schloss er sich einem Fußballverein an. Später – mit 20 – nahm die Karriere des stets ein wenig übergewichtig erscheinenden Fußballers Fahrt auf. Über den Ypiranga FC und Mogi Mirim FC, bei denen er sich erste Sporen verdiente, führte sein Weg ins mexikanische Leon. Dort schließlich erreichte ihn der Ruf des SV Werder Bremens, der sich die Dienste des Stürmers im Oktober 1998 sicherte.

Es war ein Transfer, der sich erst später auszahlen sollte, denn Integrationsprobleme und ein Disziplinfanatiker wie Felix Magath als Trainer ließen Ailton fast verzweifeln. Doch allmählich setzte sich der Brasilianer – von den Werder-Fans fast liebevoll „Toni“ gerufen – an der Weser durch. Vor allem mit Claudio Pizarro verstand sich der „Kugelblitz“ fantastisch. Fielen Tore nach Galaauftritten des Duos, dann titelte der Boulevard „Pizza-Toni liefert wieder“.

Die Krönung seiner Bremer Zeit: Deutscher Meister, Pokalsieger, Torschützenkönig und Fußballer des Jahres.

In Deutschland spielte er außerdem bei Schalke 04 (Vizemeister und DFB-Pokalfinalteilnahme), dem Hamburger SV und dem MSV Duisburg.
Zwischenzeitlich folgten kurze Gastspiele in der Türkei, der Ukraine, Serbien, China, der Schweiz und Österreich.

Ailton – eine schillernde Persönlichkeit, die der Ernsthaftigkeit im deutschen Fußball mitunter einfach davonlief. Vielleicht liebten und lieben ihn deshalb die Fans in den Stadien der Bundesliga.

Haben Sie Angst vor dem Dschungel?
Ailton: „Im Moment noch nicht. Ich habe die Show im Fernsehen gesehen. Sie macht einen sehr interessanten Eindruck.“

Welche Position würden Sie im Dschungelcamp einnehmen, wenn sie dort Fußballspielen?
Ailton: „Stürmer, ich war immer Stürmer. In meiner ganzen Fußballkarriere musste ich angreifen.“

Würden Sie als aggressiver Stürmer im Camp auftreten?
Ailton: „Ailton ist immer aggressiv. Das ist meine Spielweise.“

Und wenn die Abwehrspieler im Camp auch aggressiv sind?
Ailton: „Das ist überhaupt kein Problem. Die Spiele in der Bundesliga waren immer hart. Egal ob gegen Hamburg, Bayern München oder Leverkusen. Gegen Ailton spielen die Verteidiger immer aggressiv.“

Ist für Sie Flirten im Dschungelcamp erlaubt?
Ailton: „Nein. Falls ich das machen sollte, wird es zu Hause große Probleme geben… Meine Frau wird sich diese Show auch anschauen. Ich muss also aufpassen. Meine Frau kommt aus Mexiko und hat sehr viel Temperament.“

Wie war die Reaktion Ihrer Frau darauf, dass Sie in den Dschungel gehen?
Ailton: „Ich habe mit meiner Frau und mit meinem Vater über die Show gesprochen. Meine Frau sagte, dass es meine freie Entscheidung sei. Ich soll Spaß dabei haben.“

Warum sind Sie im Dschungelcamp dabei?
Ailton: „Diese Show passt zu mir. Ich besitze in Brasilien eine Ranch mit viel Natur. Ich liebe die Natur. Das Finanzielle spielt nur eine untergeordnete Rolle. Das ganze Leben stand ich auf dem Fußballplatz. Die Zeit im Camp wird für mich eine neue Herausforderung und ich mag Abenteuer.“

Was für eine Ranch haben Sie in Brasilien?
Ailton: „Ich habe eine große Ranch mit vielen Pferden und Rindern. Dort gibt es auch Schlangen. Man muss beim Laufen sehr auf Schlagen aufpassen. Ähnlich also wie im Dschungel. Deshalb passt die Show gut zu mir.“

Fotos: RTL/Stefan Gregorowius

Alle Infos zu „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ im Special bei RTL.de

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