Mittwoch, 11. Januar 2012 15:39 Uhr

Die Dschungelcamp-Bewohner (9): Alles über Rocco Stark

Köln. Am Freitag startet um 20.15 Uhr die diesjährige Staffel von ‘Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!’. Wir stellen bis dahin alle Teilnehmer ausführlich vor. Alle weiteren Infos gibt es in unserer Rubrik ‘Dschungelcamp‘.

Täglich gibt es ab Freitag bei uns eine Zusammenfassung der Live-Shows in Wort und großen Bildern.

Rocco Stark studierte mit 20 Jahren an der Berufsfachschule für Darstellende Kunst in München. Von 2008 bis 2010 erfolgte eine Schauspielausbildung an der Schauspielschule München Film Akademie. Außerdem erhielt er privaten Schauspielunterricht.

2007, also noch vor seiner Ausbildung hatte er bereits eine Nebenrolle in dem Kinofilm „Im Winter ein Jahr“ von Caroline Link.

Seit 2008 spielte er in Hauptrollen in zahlreichen Kurzfilmen mit. 2010 hatte er unter der Regie von Lou Binder seiner erste Hauptrolle in dem Kinofilm „Feuchte Frösche“.

Während seiner Ausbildung besserte Rocco sein Taschengeld durch Spielszenen in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ auf.

Ab Oktober 2010 übernahm er in der Sat.1-Soap „Hand aufs Herz“ die Hauptrolle.

Roccos Vater ist der TV-Kinostar Uwe Ochsenknecht. Die Eltern trennten sich, als Rocco vier Jahre alt war. Er wuchs bei seiner Mutter auf. Im Gegensatz zu seinen Halbbrüdern Wilson Gonzalez und Jimi Blue Ochsenknecht, zu denen Rocco heute guten Kontakt hat, erfuhr Stark keine Förderung durch seinen Vater.

Für das kommenden Jahr plant Rocco sich von Berlin wieder in seine Geburtsstadt München zu orientieren.

Warum sind Sie im Dschungelcamp dabei?
Rocco Stark: „Ich bin seit dreieinhalb Jahren nur am Arbeiten und hatte keinen Urlaub. Das Dschungelcamp ist für mich eine willkommene Abwechslung. Ich freue mich auf die Zeit und es wird bestimmt Spaß machen. Vielleicht lerne ich im Camp interessante Leute kennen. Mal schauen, wie die Kandidaten im Camp miteinander umgehen.“

Haben Sie gar keine Angst vor den Dschungelprüfungen? Inwieweit bereiten sie sich auf des Camp vor?
Rocco Stark: „Ich mache seit meinem 15. Lebensjahr Sport. Vielleicht wird man sich vor gewissen Sachen ekeln. Das findet aber alles im Kopf statt. Im Grunde genommen werde ich mit den Prüfungen kein Problem haben, auch mit den Tieren nicht.“

Sie sind Schauspieler. Werden Sie im Camp eine Rolle spielen?
Rocco Stark: „Nein, überhaupt nicht. Darüber mache ich mir keine Gedanken. Meine Rolle wird sich in der Gruppe herauskristallisieren. In einer Gemeinschaft gibt es immer Leute, die eine gewisse Rolle einnehmen werden. Das ist immer so. Ich werde mir mein eigenes Bild von den Leuten machen, egal wer sie sind.“

Was werden Sie besonders vermissen?
Rocco Stark: „Mein Hündin wird mir sehr fehlen. Sie hat als Welpe auf meinem Bauch geschlafen. Sie ist für mich wie ein Baby. Sie begleitet mich überall mit hin. Und natürlich wird mir auch meine Familie fehlen.“

Was wird Ihr Vater dazu sagen, dass Sie ins Dschungelcamp gehen?
Rocco Stark: „Weiß ich noch gar nicht. Mit der Frage habe ich mich noch nicht auseinander gesetzt, weil ich meinen Weg alleine gehe, was ich auch gar nicht als schlimm empfinde. Ich bin 25 Jahre alt und kann selber entscheiden, was ich machen möchte oder nicht. Grundsätzlich habe ich überhaupt kein Problem mit meinem Vater. Jeder trifft mal eine falsche Entscheidung und macht irgendwelche Fehler. Auch ich. Ich lasse alles auf mich zukommen.“

Sie sind im Dschungelcamp mit vielen unterschiedlichen Charakteren zusammen. Haben Sie Angst vor einem Lagerkoller?
Rocco Stark: „Ich denke schon, dass man in der Lage sein wird sich 16 Tage zusammenzureißen. Man sollte jeden Menschen mit Respekt und Würde behandeln. Man muss auch nicht auf jemanden herumhacken, wenn es demjenigen schlecht geht. Kleinere Streitereien können auch ganz lustig werden und gehören dazu. Das ist wie in jeder guten Beziehung.“

Könnten Sie sich im Dschungelcamp in eine Kandidatin verlieben?
Rocco Stark: „Ich bin zurzeit Single. Man weiß nie, wen man im Dschungel kennenlernt. Gewisse Sachen wie Sex sind für mich im Dschungel ausgeschlossen. Sex sollte eine schöne und eine intime Angelegenheit sein. Nur weil wir im Dschungel sind, müssen wir uns nicht aufführen wie Affen.“

Ist für Sie Sex im Dschungel total ausgeschlossen?
Rocco Stark: „Ich habe mich unter Kontrolle. Wenn mir im Dschungel eine Frau gefällt, kann ich auch 16 Tage lang warten.“

Waren Sie schon mal in Australien?
Rocco Stark: „Nein: Ich habe aber totale Lust darauf. Deswegen bin ich dabei.“

Das Plumpsklo zu putzen wäre für Sie auch kein Problem?
Rocco Stark: „Ich bin ein sehr reinlicher Mensch. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich bin gerne bereit mich auf ein sauberes Klo zu setzen. Falls dies nicht der Fall sein sollte, mache ich es eben sauber.“

Gibt es nichts, was Sie auf die Palme bringen könnte?
Rocco Stark: „Ich mag es nicht, wenn Leute Statements über jemanden abgeben, obwohl sie denjenigen überhaupt nicht kennen. Dazu würde ich schon meine Meinung sagen.“

Wie gehen Sie mit Schlafmangel um?
Rocco Stark: „Wenn ich müde bin schlafe ich. Dann kann neben mir auch eine Bombe explodieren. Mein Körper holt sich schon seinen Schlaf, wenn er ihn braucht.“

Waschen Sie sich im Camp mit oder ohne Bekleidung?
Rocco Stark: „Es gibt gewisse Dinge, die man nicht überall präsentieren muss. Wenn sich jemand nackt wäscht, finde ich es nicht schlimm. Das ist jedem selbst überlassen. Ich werde zum waschen etwas anziehen.“

Erhoffen Sie sich durch das Dschungelcamp einen zusätzlichen Erfolgsschub?
Rocco Stark: „Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Das Dschungelcamp hat weniger mit Schauspiel sondern viel mehr mit Entertainment zu tun. Ich finde es schön, dass viele Zuschauer durch das Dschungelcamp die Möglichkeit haben mich als Menschen kennenzulernen und nicht als Schauspieler. Das kann natürlich auch total nach hinten losgehen, wenn einen 80 Prozent für einen Vollidioten halten. Das muss einem klar sein. Grundsätzlich finde ich das ganze Projekt sehr spannend.“

Würden Sie im Camp z.B. über familiäre Probleme reden?
Rocco Stark: „Prinzipiell gehören gewisse Angelegenheiten zur Privatsphäre. Über familiäre Dinge öffentlich zu reden gehört sich nicht. Man möchte ja auch niemanden verletzen. Ich hätte aber kein Problem damit, über einige Basisinformationen In Sachen meiner Familie zu reden. Ich bin ja mehr oder weniger ohne Vater aufgewachsen, bin aber trotzdem ein ganz normaler junger Mann geworden. Ich würde es gut finden, wenn ich vielleicht ein paar jungen Zuschauern Mut zusprechen könnte, die auch nur bei einem Elternteil groß geworden sind.“

Interview: RTL, Fotos: RTL/Stefan Gregorowius

Alle Infos zu „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ im Special bei RTL.de

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