Mittwoch, 11. Mai 2011 17:08 Uhr

Die Filmfestspiele von Cannes sind eröffnet

Cannes. Das weltgrößte Filmfestival ist eröffnet. Woody Allens Liebeskomödie „Mitternacht in Paris“ machte den Anfang und bildete den Auftakt zum 64. Filmfestival von Cannes. Dazu stellten sich heute bei strahlendem Sonnenschein Owen Wilson, Adrien Brody, Rachel Mcadams und der Meisterregisseur der internationalen Presse! Frankreichs Premiere Madame Carla Bruni kommt entgegen allen Spekulationen nicht, obwohl sie in dem Film eine kleine Szene hatte.

Haufenweise Stars werden in den nächsten Tagen an der Cote d’Azur erwartet, darunter Robert de Niro, Jodie Foster, Sean Penn, Adrien Brody, Penelope Cruz, Johnny Depp, Brad Pitt und Angelina Jolie sowie auch Frankreichs Film-Legenden Catherine Deneuve und Jean-Paul Belmondo.

Lady Gaga wird zur Eröffnung ein Konzert am Boulevard De La Croisette geben. Das Foto zeigt sie bei den Proben heute Mittag.

Salma Hayek und Antonio Banderas haben heute auch ihren neuen Film ‚Der gestiefelte Kater‘ vorgestellt. Die Co-Stars erklommen ein Paar riesiger Stiefel, um ihren neuen animierten 3D-Film vorzustellen. Bei der Gelegenheit verriet die Aktrice, dass sie es überrasche, dass sie mit 44 inzwischen mehr Arbeit habe als noch in jüngeren Jahren.

„Was einen sich alt fühlen lässt“, so die Hollywood-Schönheit, „ist, wenn man das Leben nicht mehr spannend findet. Man ist nicht mehr an dem interessiert, was man macht und kann es nicht so gut machen. Ich fühle, dass mein Körper damit anfängt zu – ich brauche zum Beispiel eine Brille, wenn ich das Drehbuch lese. Ich trage die Brille, aber ich bin froh, dass ich sie tragen kann und froh darüber, dass ich meine Drehbücher noch lesen kann. Es war also nicht so schlimm, sie haben mir Angst gemacht. Sie haben mir gesagt: ‚Vergiss es. Mit 30 ist es für dich vorbei.‘ Das war nicht der Fall. Es fühlt sich toll an in Hollywood zu altern.“

Während sie und ihr Kollege Banderas in dem ‚Shrek‘-Vorläufer die beiden Hauptrollen besetzen, sei es für spanische Schauspieler nicht immer einfach gewesen, in der Traumfabrik Rollen zu bekommen. „Als ich angefangen habe, waren spanische Rollen sehr limitiert. Rollen waren sehr limitiert. Es gab nur zwei Sorten von Rollen, die man machen konnte. Jetzt spielen wir die Katzen! Es ist in Ordnung, spanischer Abstammung zu sein, sogar dann, wenn man eine Katze ist“, freut sich die Schönheit. Dem fügt Banderas hinzu:  „Ich bin sehr stolz. Ich habe, als ich nach Hollywood gekommen bin, nie vorgegeben, ein Kerl von Oklahoma zu sein. Ich bin, was ich bin. Und die spanische Gemeinschaft ist in den vergangenen 22 Jahren, die ich hier bin, gewachsen. Es gab in Hollywood eine Explosion und das reflektiert die Gesellschaft in der wir leben.“ (k-t, Bang)

Fotos: wenn.com (2), Andreas Rentz/Getty Images

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren