08.10.2020 22:15 Uhr

Die gruseligsten Horrorspiele vor und für Halloween

Halloween steht vor der Tür: Es ist also höchste Zeit, im Gruselmonat Oktober wieder die Horrorspiele aus dem Schrank zu holen.

Sony Computer Entertainment

Es gibt wohl wenig, was besser zum Oktober passt als Spuk, Horror und Untote – mal von allerhand Kürbisprodukten abgesehen. Am 31. Oktober steht mit Halloween wieder die alljährliche Nacht des Schreckens bevor. Doch viele Videospielfans genießen den ganzen Monat über ihre liebsten Grusel-Titel. Hier eine Übersicht über einige der besten Horror-Games der vergangenen Jahre.

Vom Alien bis zum Zombie

Was auf der Kinoleinwand schon seit Jahrzehnten funktioniert, kann auch auf dem heimischen Monitor oder Fernseher in Videospielform nicht schlecht sein, oder? Weit gefehlt. Viele Umsetzungen bekannter Film-Marken sind nicht sonderlich überzeugend. Anders sieht das bei „Alien: Isolation“ (PC, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One) aus. Der Sci-Fi-Survival-Horror spielt 15 Jahre nach dem ersten Teil der „Alien“-Reihe. Und auch Ellen Ripleys (Sigourney Weaver, 70) Tochter Amanda, die nach ihrer verschwundenen Mutter sucht, muss um ihr Überleben kämpfen.

Wer noch etwas mehr Film-Feeling genießen möchte, sollte „Until Dawn“ eine Chance geben. Eine Gruppe junger Freunde versucht in dem exklusiven PS4-Titel einen Ausflug zu einer abgelegenen Hütte zu überleben. In den einzelnen Rollen sind unter anderem die digitalen Abbilder von Rami Malek (39, „Mr. Robot“) und Hayden Panettiere (31, „Heroes“) zu sehen. Alternativ bietet sich die „The Dark Pictures“-Anthologie der „Until Dawn“-Macher an. „Man of Medan“ ist bereits erhältlich, „Little Hope“ soll am 30. Oktober erscheinen (jeweils für PC, PS4, Xbox One).

Ähnlich wie „Little Hope“ erscheint auch „Remothered: Broken Porcelain“ (PC, PS4, Xbox One, Nintendo Switch) pünktlich vor Halloween. Das Spiel, das ab dem 13. Oktober erhältlich ist, dient sowohl als Fortsetzung als auch als Vorgänger von „Remothered: Tormented Fathers“ (ebenfalls PC, PS4, Xbox One, Nintendo Switch) aus dem Jahr 2018. Gamer erfahren mehr über die düstere Vergangenheit und erleben während ihrer Suche nach der Wahrheit über ein vor Jahren verschwundenes Mädchen nervenaufreibenden Horror.

Mit „Resident Evil 2“ (PC, PS4, Xbox One) ist 2019 eine hervorragende Neuauflage des gleichnamigen Spiels von 1998 erschienen. Der runderneuerte Klassiker ist für alle Freunde des Zombie-Horrors ein absolutes Muss. Seit wenigen Monaten gibt es alternativ auch eine Neufassung von „Resident Evil 3“ (PC, PS4, Xbox One), die allerdings actionlastiger ausfällt.

Nicht täuschen lassen

Eine unerwartet düstere Story erzählt „Doki Doki Literature Club!“, das kostenlos bei Steam erhältlich ist. Zunächst sieht das Ganze noch sehr unverfänglich aus, aber bald kann die kunterbunte Bubblegum-Optik nicht mehr darüber hinwegtäuschen, wie sich die vermeintlich romantische Geschichte entfaltet. Wie alle Titel auf dieser Liste ist auch „Doki Doki Literature Club!“ nicht für Kinder geeignet!

In „Maid of Sker“ (PC, PS4, Xbox One) versuchen Spieler im Jahr 1898 zu überleben. Die Geschichte führt Horror-Fans in ein abgelegenes Hotel, wo sie auf ein übernatürliches Geheimnis stoßen. An der Entstehung des Survival-Horrors waren unter anderem auch Entwickler von „Soma“ (PC), einem dystopischen Sci-Fi-Grusel aus dem Jahr 2015, beteiligt.

Unheimlich wird es auch in „Call of Cthulhu“ (PC, PS4, Xbox One, Nintendo Switch), das auf dem berühmten Mythos von H. P. Lovecraft (1890 – 1937) basiert. Ein Privatdetektiv möchte in dem Spiel die Wahrheit hinter dem Tod einer Künstlerin und ihrer Familie aufdecken. Alternativ bietet sich auch „The Sinking City“ an (PC, PS4, Xbox One, Nintendo Switch), das zwar mit technischen Problemen zu kämpfen hat, jedoch mit Atmosphäre punkten kann und ebenfalls von Lovecraft inspiriert wurde.

Wer den ganzen Grusel nicht alleine durchstehen möchte, für den gibt es auch Multiplayer-Titel. „Dead by Daylight“ (PC, PS4, Xbox One, Nintendo Switch, Smartphones) schickt etwa eine vierköpfige Gruppe an Mitspielern in unterschiedliche Horror-Gebiete, in denen sie von einem Killer – ebenfalls ein Spieler – verfolgt werden und fliehen müssen. In der Riege der Widersacher, die zur Auswahl stehen, befinden sich dank zahlreicher Erweiterungen unter anderem auch berühmte Film- und Serienfiguren wie Freddy Krueger aus der „A Nightmare on Elm Street“-Reihe, Michael Myers aus „Halloween“ und der Demogorgon aus „Stranger Things“.

Im gerade erst vor wenigen Wochen erschienenen „Phasmophobia“ (PC) schlüpfen bis zu vier Spieler in die Rolle von Ermittlern, die paranormale Geschehnisse untersuchen. An verschiedenen Orten muss das Team Beweise dafür sammeln, welche Art von Geisterscheinung dort herumspukt. Das Spiel bietet auch VR-Unterstützung.

Nicht zuletzt bietet es sich auch an, mal wieder einen Klassiker hervorzukramen – darunter etwa Ausgaben der „Resident Evil“- oder „Silent Hill“-Reihen, die den Grusel in Videospielform erst richtig etabliert haben. Oder wie wäre es mit „Deadly Premonition“ (PC, PS3, Xbox 360, Nintendo Switch)? Letzteres hat sich trotz technischer Schwierigkeiten schnell vom Geheimtipp weiterentwickelt und genießt mittlerweile Kultstatus.

(wue/spot)

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