Dienstag, 12. November 2019 19:46 Uhr

Die Höhle der Löwen (11): Schatten-Simulator und Periodenschlüpfer

Carsten Maschmeyer; Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Heute Abend gibt es um 20.15 Uhr die elfte Folge aus der aktuellen „Die Höhle der Löwen“-Staffel auf VOX! Erneut kämpfen die Investoren Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Frank Thelen, Ralf Dümmel, Dagmar Wöhrl und Georg Kofler sowie Neuzugang Nils Glagau um die Gründer mit den besten Geschäftsideen. Wie immer stellen wir die Start Ups vor.

fairment

Das Gründer-Duo Leon Benedens (33) und Paul Seelhorst (34) aus Berlin möchten die positiven Wirkungen der Fermentation wieder in die Köpfe der Verbraucher bringen. Ihre Geschäftsidee erklären sie den potenziellen Investoren am Beispiel von Kombucha. Der Genuss des fermentierten Tees soll beispielsweise die Darmflora ins Gleichgewicht bringen, die Leber bei der Entgiftung unterstützen und schöne Haut machen. Mit ihrem „fairment“-Set bieten die Gründer eine Möglichkeit an, dass jeder seinen eigenen Kombucha zuhause ansetzen kann. Die Produktpalette bietet aber auch Sets für Wasserkefir, Milchkefir, Ingwerbier oder auch Produkte für Sauerteig und veganen Joghurt an. Die beiden Mittdreißiger gründeten das Unternehmen vor rund vier Jahren und vertreiben die Produkte über ihren Onlineshop. Um die nächste Stufe zu erreichen, benötigen die Berliner 950.000 Euro und bieten zehn Prozent der Firmenanteile an.

HomeShadows

Mit „HomeShadows“ haben Gerd Wolfinger (50) und Roland Huber (50) ein Gerät entwickelt, das vor Einbrechern schützen soll. Mittels einer patentierten Technologie werden Schatten-Bewegungen im Raum simuliert, die den Eindruck erwecken sollen, dass jemand zu Hause ist. „Vor vier Jahren wurde bei uns in der Wohnung eingebrochen. Der materielle Schaden war nicht sehr hoch, aber das Gefühl danach ungut.”, berichtet Gründer Gerd. Einbrüche sind leider keine Seltenheit und nach der eigenen Erfahrung stand fest: Den Langfingern sollte es nicht mehr so leicht gemacht werden. So entwickelte Gerd Wolfinger ein Gerät, das die Einbrecher abschrecken soll. Der Einbrecher-Schreck ist leicht bedienbar: Es erfolgt eine automatische Aktivierung bei Dämmerung und das Gerät erzeugt zufällig berechnete Bewegungen. Um ihre Erfindung möglichst vielen Menschen zugänglich machen zu können, benötigt das Duo Mithilfe eines Löwen. Ihr Angebot: 100.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile.

Die Höhle der Löwen (11): Schatten-Simulator und Periodenschlüpfer

Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

ooshi

Tampons und Binden könnten schon bald der Vergangenheit angehören – zumindest wenn es nach den Gründerinnen von „ooshi“ geht. Gemeinsam haben Kristine Zeller (37) und Dr. Kati Ernst (37) Periodenunterwäsche konzipiert, bei der das Menstruationsblut von einem Membransystem aufgesaugt und am Auslaufen gehindert wird. Zudem fühlt sich der Perioden-Schlüppi, dank der ausgewählten technischen Materialien, komplett trocken an. Außerdem werden Bakterien und Gerüche ebenfalls durch die verwendeten Materialen in Schach gehalten. Optisch und auch bezüglich der Pflege unterscheiden sich die Menstruationshöschen kaum von normaler Damenunterwäsche. Reinigen lassen diese sich ganz normal in der Waschmaschine und die Gründerinnen setzen auf Designs, die in Deutschland Bestseller sind. Mithilfe der Löwen-Power soll „ooshi“, als erster Anbieter solcher funktionaler Unterwäsche in Deutschland, den Markt für Damenhygiene in Europa revolutionieren. Benötigt werden dafür 300.000 Euro, im Gegenzug wollen die Gründerinnen zehn Prozent der Unternehmensanteile abgeben.

Scansation

Die Gründer Andreas Klett (35) und Leo von Klenze (35) stellen in „Die Höhle der Löwen” ihren digitalen Shoppingbegleiter vor. Mit Scansation soll das Shopping schneller und smarter werden, lange Wartezeiten in der Schlange an der Kasse zukünftig passé sein. Davon sollen nicht nur die Kunden profitieren, sondern auch die stationären Händler. Während des Einkaufs werden die Produkte mit dem Handy eingescannt und in einem Online-Warenkorb in der kostenlosen App abgespeichert. Am Ende des Einkaufs fotografiert der Kunde seine Produkte im Einkaufswagen und die App erstellt einen QR-Code, den das Kassenpersonal dann einlesen und abrechnen kann. Auch das zeitlich aufwendige Umpacken vom Einkaufswagen aufs Band und wieder zurück soll so entfallen. Zudem braucht sich der Nutzer nicht um seine Daten Sorgen, denn die App wird anonym genutzt, so dass der Supermarkt die Daten nicht persönlich zuordnen kann. Aber der Supermarkt weiß, dass der anonyme Käufer X zum Beispiel immer gerne bestimmte Nudeln kauft. Mit dieser Information kann er passende Angebote auf das entsprechende Handy schicken. Weitere Features für die App sind in Planung. Um den Handel mit Scansation zu erobern, benötigen die Wirtschaftsmathematiker Vertriebshilfe und 500.000 Euro, im Gegenzug bieten sie 15 Prozent ihrer Firmenanteile an.

Die Höhle der Löwen (11): Schatten-Simulator und Periodenschlüpfer

Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Elimba

Während einer mehrmonatigen Südamerika-Reise nahm Elias El Gharbaoui (23) zum ersten Mal an einer traditionellen Kakao-Zeremonie teil. Seitdem hat ihn das Thema nicht mehr losgelassen. In geselliger Runde wird das Getränk zubereitet und zusammen genossen- ähnlich wie bei einer Tee-Zeremonie. Als der Bornheimer schließlich zurück in Deutschland war, hat der 23-jährige sichan die Entwicklung seines eigenen Kakaos gemacht. Das Ergebnis heißt nun „Elimba“, eine Kakao-Kugel, bei der die ungeröstete ganze Kakaobohnen verwendet wird. Der Gründer erklärt warum: „Roher Kakao ist super gesund, enthält viele Vitamine, Mineralien, Antioxidantien und gilt sogar als Superfood”. Um sein Produkt weiter voranzubringen und deutschlandweit auf dem Markt anzubieten, will der junge Mann zehn Prozent der Firmenanteile abgeben. Dafür hofft er neben der benötigten 50.000 Euro auch einen kompetenten Partner an seine Seite zu bekommen.

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